Beck, Paul [Editor]; Hofele, Engelbert [Editor]; Diözese Rottenburg [Editor]
Diözesan-Archiv von Schwaben: Organ für Geschichte, Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diözese Rottenburg und der angrenzenden Gebiete — 19.1901

Page: 166
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schichte Wiblingens behandelnde wichtige
Mannskripte, nnd sammelte in einem Band
die noch vorfindlichen „Oeckulse I'roles-
Nonichch (Siehe die handschriftl. Quellen.)
(Dessen Biographie nnd Schriften siehe in
den „Studien O. 3. 3." 1884, I, S. 113
bis 115.) (331)
26. Ich Cölestin Weber, geb. zu
Billingen 24. Nov. 1743, Pros. II.Nov.
1761,'Priester 9. Nov. 1766, ch 10. Mai
1779. „Vir cultissimns ei litterm ei
moriOrw" (Bischof Ziegler, Ickder ?role8s.
loi. 164. Vergl. „Studien 0.5. Ich" 1884,1,
S. 101). (332)
27. Ich Benedikt Weber, geb. zu
Deggingen bei Wies-ensteig 16. Nov. 1737,
studierte zu Ehingen, Prof. 11. Nov. 1761,
Priester 23. März 1765. Er wirkte in
der Seelsorge zu Wiblingen, U.Kirchberg
nnd 11's Jahre zu Gögglingen, ch im Kloster
an der Wassersucht 28. Sept. 1787. ,,?iri8
ei bonu3 Oooperutor" (Bischof Ziegler,
Imber 1'role33. bol. 165). (333)
28. Ich Ilde Phons Scklichting,
1)r. tlreol. ei plril., geb. zu Boos 8. Jan.
1743, Pros. 11. Nov. 1761, Priester
23. März 1765?) lehrte an der Univer-
sität zu Salzburg 1 779—1790 teils Philo-
sophie, teils Theologie, ch im Kloster 23. Febr.
1794 am Typhus als Qpser seines Berufes.
(Dessen Biographie nnd Schriftenverzeichnis
siehe in den „Studien O. 3. 11.", Jahrg.
1884, 1, S. 102—104; auch bei Braig,
S. 311—342.) (334)
§ 22. Professen unter AbtM 0 de -
st ns II. Kaufmann, erw. 16. April
1762, ch 17. Juni 1768.
1. ?. Johann Nep. Hold, geb. zu
Noth (Schwaben) 11. April 1744, Pros.
11. Nov. 1764, Priester 17. April 1768;
ein sehr geschickter Professor des Stifis-
gymnasinms zu Wiblingen, ch 7. April 1806
0 Hier kommt noch folgendes nachzutragen:
Ganz anfänglich war er im Kloster Professor des
Gymnasiums, Novizenmeister und. Lxdorimtor
clomssUcus. — I. 1.1790 aus Salzburg zurück-
gekehrt, erhielt er von der österreichischen Regierung
die Approbation als I'roksssor clomsslicus und
war nebenbei in der Seelsorge sehr thätig. Die
Rotel sagt: ,,8mis ckiximus üs cisluncto ooslro,
gusin lugent, guos sonsiliis in contessionali,
pr^säisLtioiis in su§§estu, inorum iiUsAritÄte
in conversalions, solatio scl lestum llien nimis
clevnstante p>L§um nostrum Ins) suvit Lscliüca-
vügus, cki^nus sane ack ksretrum luctu nost.ro."

und wurde als der letzte Wiblinger Religiöse
in der Stiftsgrnft beigeseht. (Biographie
nnd Schriften in den „Studien O. 3. Ich"
1884, l, 106—107.) (335)
2. ?. Au g u st in (F i d e l i s) Br a n n -
mühl?) geb. zu Nöffingen 4. Juli 1747,
Prof. II.Nov. 1764, Priester9.Juni 1770,
war zuerst Professor am Stiftsgymnafinm,
dann Cnstos, Snbprior 1779—1794,
Pfarrer in Billafingen vom 12. März 1794
bis 27. Okt. 1798, Pfarrer von Gögg-
lingen vom Okt. 1798 bis 23. Okt. 1801;
abermals Pfarrer in Billafingen; zurück
ins Kloster 30. Ang. 1803 als Garten-
inspektor. — Superior des ehemaligen
unter Stift Zwiefalten stehenden Kollegiums
nnd Gymnasiums zu Ehingen 30. Okt. 1804
bis Juni 1807, Pfarrer in Dnnningen
(Dekanat Nottweil) vom Juni 1807, ch
dort als solcher 29. Juli 1826. „Zucerckos
donus etsudiiuerm" (BischofZiegler). (336)
3. IN. cl. Benignus Holl, geb. zu
Elchingen 24. Febr. 1746, machte zu Wib-
lingen seine Studien, Prof. II.Nov. 1764,
starb an Bluthusten 26. Juli 1767. (337)
4. Ur. cl. Aloysius Wid m a n n aus
Munderkingen, machte zu Wiblingen seine
Studien, Prof. II.Nov. 1764, starb als
Studierender der Philosophie an der Hektik
11. März 1766, 19^ I. alt. (338)
5. ?. H erknla n B eth, geb. zu
Weißenhorn 6. März 1746, Prof. 11. Nov.
1764, Priester 10. März 1770, P in der
Seelsorge zu U.-Kirchberg 13. März 1795?)
(Näheres in den „Studien O. 3. Ich" 1884,
I, 103.) (339)
6. Ich FranzWagner, geb. zu Schwäb.
Gmund 19. Jan. 1746, Prof. 11. Nov.
1764, Priester 10. März 1770; ein
vorzüglicher Organist. (Näheres in
den „Studien 0.3 Ich" 1884,1, S. 102.)
(340)
^ 23. Professen unterAbt N o m a n
Fehr, erw. 5. Juli 1768, ch 21.Nov. 1798.
1. Ich Modest Willi, geb. zu Oepf-
ingen 11. Jan. 1749, Prof. 11. Nov. 1769,
Priester 19. März 1774. ciocenckum
et rrck sendend um erptissimus" (schreibt
von ihm Bischof Ziegler). Er starb als
') Ziegler schreibt konstant Braunmühl: Im
^ ,,leider 9rofessionis" ist Braunmüller geschrieben.
^ 2) Bischof Ziegler nennt ihn: „Lacei-clos vers
! SÄnctus", (lmdsr krofsss, kol. 171.)
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