Die Dioskuren: deutsche Kunstzeitung ; Hauptorgan d. dt. Kunstvereine — 17.1872

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Preis des Journals pro Quartal l1/, Thlr. — Kreuzband-Abonnements werden nur bei Pränumeration auf den ganzen Jahrgang angenommen.

(Kedaction und Expedition der Dloskuren: Berlin, Landgrafenstr. 7.)

Inhalt.

Korrespondenzen: -e-Dresden, 11. März. (A. Donndorf's Karl August rc.) Kunstwerkstätten.) — 1V1. New-Pork, Ende Januar. (Kunstausstellung

— I Bremen, im März. (Ausstellung des Norddeutschen Cyklus. des Künstlervereins „Palette". Forts.)

Forts.) — ! Breslau, Mitte März. (Perm. Gemälde-Ausstellung von Lnnst-Lhronik: Lokal-Nachrichten aus Berlin, Braunschweig, München re.

Lichtenberg.) — f Wien, Mitte März. (Versteigerung der Gsell'schen Kunst-Institute und -Vereine: Das Schinkelfest zu Berlin. — Polytechnische

Gemäldesammlung.) □ München, Mitte März. (Wanderungen durch Gesellschaft in Berlin. — Münchener Alterthumsverein.

Bekanntmachung

mit besonderer Beziehung auf unsere Leser in Oesterreich

'eit Anfang December v. I. erschien unter der Redaction der Herren B. Goldscheider und Gustav Ritter
von Guttenberg in Wien ein neues Kunst-Journal unter dem Titel: „Allgemeine Kunstzeitung".
Nachdem bereits zwölf Nummern — d. h. ein ganzes Quartal — herausgegeben waren, sah sich die Redaction
aus Gründen, über die uns ein Urtheil nicht zusteht, veranlaßt, das Forterscheinen des Journals zu sistiren.
Um jedoch denjenigen Abonnenten, welche bereits aus das zweite Quartal (bis Ende Mai) pränumerirt hatten,
ein Aequivalent bieten zu können, wandte sich die Redaction der „Allgemeinen Kunstzeitung" an den Herausgeber
.Deutschen Kunstzeitung" mit der Anfrage, ob derselbe geneigt sei, die Abonnenten des eingegangenen Journals
in der Weise zu übernehmen, daß ihnen die „Deutsche Kunstzeitung" bis Ende Mai regelmäßig übersendet würde.

Diesem Ansuchen hat der Herausgeber unsers Journals, schon aus kollegialischer Rücksicht, entsprechen zu müssen
geglaubt, und sind die Nummern 9—11 bereits an alle Abonnenten der ehemaligen „Allgemeinen Kunstzeitung" durch
Vermittelung der Buchhandlung des Herrn Moritz Perles in Wien (Stadt, Spiegelgasse Nr. 17) expedirt worden.
Da jedoch das laufende Quartal der „Allgemeinen Kunstzeitung" schon Ende Mai schließt, ein Separatabonnement
für den Monat Juni aber viel Unzuträglichketten zur Folge haben würde, so haben wir uns entschlossen,

allen denjenigen früheren Abonnenten der „Allgemeinen Kunstzeitung", welche uns bis Mitte Mai Ihre Erklärung zur
Fortsetzmlg des Abonnements auf das II. Semester d. I. übermittelt haben, die im Monat Juni herauszugebenden
Nummern unsers Journals gratis zu liefern, so daß das Abonnement erst vom 1. Juli ab berechnet wird.

Selbstverständlich legt uns die durch Uebernahme der Abonnenten der ehemaligen „Allgemeinen Kunstzeitung", welche der großen
Mehrzahl nach auf Oesterreich und namentlich auf Wien entfallen, die Verpflichtung auf, den österreichischen Kunstverhältnissen mehrmals
es bisher thunlich schien, unsere Aufmerksamkeit zuzuwenden; wie es denn auch unser ernstestes Bestreben sein wird, den Text der „Deutschen
Kunstzeitung" in möglichst interessanter und vielseitiger Weise zu behandeln. Im Uebrigen ist die Tendenz unsers Journals, welches von
jeher seine Ehre darin gesetzt hat, die unbedingteste Unabhängigkeit des Urtheils und die sachgemäßeste Behandlung
aller in das Kunst gebiet schlagendenTagesfragen zu bewahren, zu bekannt, als daß wir — nach siebzehnjährigem Bestehen —
noch besonders darauf hinzuweisen nöthig hätten.

Berlin, den 20. März 1872. Die Redaction und Expedition der „Deutschen Kunstzeitung".
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