Mackiewicz, Johann von
Anweisung Situationsplane zu zeichnen und zu illuminiren — Prag, 1806

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S- iSo.
In Plänen, wo nichts anderes, als nur Hauptsachen gezeichnet werden,,
und wo man die Städte , Dörfer, u s. w nicht nach ihrer Lage zeichne»,
sondern nur durch gewisse Zeichen bemerket, sind diese folgende. (Fg* 71«)
1) Eine grosse Sladt deutet man durch drey Thürrnc an, deren mitllerer
höher ist, und unten einen Kreis hat;
2) eine kleine Stadt durch zwey Thiirme , die von einander ablieben.,
und durch einen Kreis mit einander verbunden sind ;
3) Marktssecken durch einen Thurm und einen Kreis unten rechts daran;
4) ein grosses Dorf durch einen Thurm, wobey der Ring in deJTen Mitte
unten iß ;
5) kleine Dörser, Maierhöfe , u. C vv. durch kleine Ringe mit Kreuzen
darüber;
6) Burgen, oder Rittersitze durch Vierecke , auf deren obern Ecke ein
Kreuzchen Jtehet.
Die meiften dieser und der kurz, zuvor angeführten Zeichen werden mit
der Rabenfeder gemacht, schwarz oder roth gilt gleich viel. Die zum Mu-
sier gegebenen Figuren überheben mich übrigens der Mühe einer umständli-
chern Erklärung über die Zeichnungsart derselben,
§. 181.
Brauchte man sonst noch mehrere Zeichen, als die bisher angeführten,
z. B, um Bergwerke , Bisthümer oder sonst was immer für Gegensiände an-
zudeuten ; so wähle man lolche, die der Sache, welche man bemerkbar
machen will, am ähnlichlien kommen, und unterlasse nicht, im Cartell ihre
Bedeutung mitzutheilen.
S- »82.
Die Gränzen (F?g* 72.) werden nach ihrem Laufe durch lange Stri-
che, wie in sf, B b. oder durch runde Punkte wie in C angedeutet, und
mit der Feder und recht seuwarzer Tuschc gemacht, Die Punkte oder
Stri-
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