Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 36.1911

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EINE STEPHANEPHOREN-INSCHRIFT AUS SYROS 159
Zu beiden Seiten des Kranzes sind oben zwei ganz kleine
Amphoren mit hohem Fuss eingeritzt; rechts unten erkennt
man einen kleinen Delphin nach links, während der entspre-
chende auf der linken Seite durch eine Beschädigung des
Steins verschwunden ist.
Der Giebel und die soeben angegebene Ausschmückung
füllen einen 0,395 m hohen Raum aus. Darunter setzt die
Inschrift an. Die Buchstaben, die der Cursive nahekommen-
de Formen wie €GÄJJLCUU zeigen, sind 0,016-0,013 hoch.
Von Zeile 9 ab sind wiederholt Spuren vorgerissener Linien
erkennbar. Infolge der Absplitterung der oberen Marmor-
schichten ist an den Anfängen der Zeilen die Schrift nur in
sehr schwachen Spuren erhalten.
Im Folgenden gebe ich die Photographie der Inschrift,
die ich Herrn Dr. O. Walter verdanke, und füge eine Um-
schrift bei, in welcher stark verriebene oder teilweise gebro-
chene Buchstaben durch darunter gesetzte Punkte gekenn-
zeichnet sind.
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