Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 36.1911

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P. N. PAPAGEORGIU

kleinere A, so dass die Lesung des ersten Verses oti)oag, m
jtapoßelt', Yxt'og etc. (mit langem i in Yxvog) ist; Z. 5 NXKY7E;
Z. 6 KOZ; Z. 7 3-TZ und AZ-KA (Transscription: ex xai 8e-
xa); Z. 9 X- N O A N ^ ^ ^ K (Transscription : ßaepßelg
xMG)-Yvr)ir)g ux^ d8e^<pf)c); Z. 11 KEX und 1A1; Z. 12 UL)E.
Zum Yx^og Jtoßog vergleiclie ich Eurip. fr. 530: JtaYSeg to
^atov Yxvog avotpßu^ot no8og.—"Evßa vopog: sc. ßacpßf)vat (aus
ßaepßEig).
Metrisch anstössig sind jrapoßeYta Yxvog und exxaiSexa eg;
dazu kommen noch x&otyvrpt)g und Mapxi&g. Sprachlich auf-
fällig sind eg jto?av dgrjv (statt ev dpfj) und dig erecov ex-
xat§exa (Ag = beinahe, fast), beides im Neugriechischen
üblich, ferner ßacpßeiq (statt taepetg, des Metrums wegen); es
ist nicht richtig, dass das Epigramm 'd'assez nombreux
ionismes' enthält und ßatpüsig sich nur einmal, bei Herodot
VII 228, gefunden hat; vgl. Krüger, Griech. Sprachl. II 1,127.

3. Athenische Mittheilungen XXI i8g6, gg.
Tl^THKl^ANOPQnETAYTABAEnQNYnAAOYZOY
So liest man wirklich auf dem noch erhaltenen Sarko-
phage von Saloniki; Mordtmann bemerkt: 'dagegen ist mir
das Schlusswort (YflAAOY^OY) unverständlich'. Eine
leichte aber unwahrscheinliche Änderung wäre u (d)jtaV
^aooou oder ujtaWüou (Hesiod. Op. 760 ujta^gueo); ich ziehe
es vor, YTlA(rO)AOYlEOY zu vermuten: ti ott)x(e)ig, av-
ßpaute, rautet ß^eimiv; uiiay^ oßou oou, geh' deinen Weg,
geh' fort (tpctßa tdv Spdpov oou neugr.). Zu vergleichen Ari-
stoph. Nub. 1298: unaye, tL pe^etg; Ran. 174: ujtctyeß'üpgLg
tfjg oßoü.

Saloniki.

Petros N. Papageorgiu.
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