Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 36.1911

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L. D. CASKBY

gewöhnliche Länge der Epistylblöcke gibt. Am Anfang von
Z. 2 haben wir die Wahl zwischen zwei Ergänzungen: övolv
jto&orv oder 8Go8a, rpfa. Ersteres ist vorzuziehen, da die Zahl
der Blöcke in Z. 3 gegeben ist. Die Zahlzeichen M1AAA
(=drei Blöcke, 30 Drachmen) werden nun klar. Die Gesamt-
länge der drei achtfüssigen Epistylblöcke beträgt 24 F. oder
6 Tetrapodien; und die eaegyaoLu, zu 5 Dr. die Tetrapodie,
beträgt 30 Dr. Die Buchstaben am Ende von Z. 3 gehören
zum zweiten Posten und geben die Blocklänge h[exao]8otg.
Z. 4. Der zweite Posten betrifft das Versetzen von Fries-
blöcken, wie sich aus den Dimensionen (H. 2, D. 1 F.) ergibt.
Die Länge der Blöcke kann aus dem bezahlten Preise be-
rechnet werden. 5 Blöcke kosten 37 Dr. 2 Ob. ', also einer
7 Dr. 3 Ob., den Preis der Oecnc eines sechsfüssigen Blocks
an der Ostfront (Z. 21 ff.). Wie wir sahen, ist hsxao8ag am
Ende von Z. 3 zu ergänzen.
Z. 5. Der bezahlte Preis ist ein Drittel des für einen
sechsfüssigen Block nötigen. Wir dürfen daher Frickenhaus'
Emendation des hier offenbar verdorbenen Textes folgen:
h[u<po]og 8fa[o]8(u adx)o<; (aoßnaov) pexoq (8fao8aDevrt) [lupovt xiL
Z. 7. Schoene las hinter dvrfüepa . O^T. .AG Washburn
gibt ""O^TO W und Z. 32 in der gleichen Formel * ^ ^OP.
Auf dieser Grundlage ergänzte Frickenhaus an beiden Stel-
len dvrtbepotia io urotxo, gab aber zu, dass er das Wort nicht
verstehe. Nun kann aber der dritte Buchstabe nicht ^ sein.
An beiden Stellen sieht man Spuren von Y Demnach ist
die richtige Lesung dvnDeparot roüion wie in Z. 20. Dann
bleibt Raum für einen oder höchstens zwei Buchstaben:
wahrscheinlich ist hier die Zahl :1t: zu ergänzen.
Z. 8. Das Material, pentelischer Marmor, ist hier und
Z. 32 verzeichnet, weil einige Antithemata der N- und S-Wand
aus anderem Steine bestanden.

* Genauer 37 Dr. 3 Ob. In Z. 5 ist II für III verschrieben. Vgl. Fricken-
haus' Text.
^ Herr Frickenhaus teilte mir mit, dass dies nach Prüfung des Steins
auch seine Ansicht sei; Professor Wilhelm und Herr Hill, die freundlichst
für mich die Stellen nachgeprüft haben, bestätigen die Lesung,
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