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Winghart, Stefan [Editor]; Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege [Editor]; Institut für Denkmalpflege [Editor]; Kaspar, Fred [Oth.]; Gläntzer, Volker [Oth.]
Arbeitshefte zur Denkmalpflege in Niedersachsen: Güter, Pachthöfe und Sommersitze: Wohnen, Produktion und Freizeit zwischen Stadt und Land ; [... 23. Jahrestagung der nordwestdeutschen Hausforscher im März 2011 ...] — Hameln: Niemeyer, Heft 43.2014

DOI issue:
Landgüter von Bürgern und Beamten, Lebens- und Wirtschaftsformen
DOI article:
Pollmann, Josef Georg: Die Vasbach bei Kirchhundem: Aspekte der Baugeschichte
DOI Page / Citation link:
https://doi.org/10.11588/diglit.51273#0359
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Die Vasbach bei Kirchhundem - Aspekte der Baugeschichte

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6 Giebelseite des „Vorderhauses" von 1854 vor dem Umbau. Das Haus zeigt sich noch als ein Vierständerhallenhaus mit
geteiltem Deelentor, wie es vielfach im Sauerland zu finden war. Nach dem Umbau präsentierte sich das Gutshaus teilweise
im Stil der Neugotik (GAK, Archiv Vasbach, Nr 567).

Vorrat wohl auch der Braukessel befand. Über dem
alten Küchen-/Kaminbereich schloss sich im Oberge-
schoss bis 1885 die Räucherkammer an. Bei Umbau-
arbeiten im Jahre 1877 fand der damalige Besitzer
Friedrich Brüning im Bereich der Küche (bis 1885),
dem ältesten Teil des Hauses, Reste eines gemauerten
Rauchfangs. Dieser hatte schon einen Vorgänger aus
gestecktem Lehmfachwerk, wobei man im Inneren
des Rauchfangs auf die Jahreszahl 1559 stieß.21
Das Obergeschoss wurde durch eine Treppe in der
Mitte der Diele erschlossen und an beiden Seiten
lagen Schlafzimmer sowie ein Esszimmer. Zum „Ach-
terhaus" hin folgten Räume, wie große Wohnzimmer
oder der „Blaue Salon", benannt nach der blauen
Seidentapete an den Wänden. Der Speicherboden
oberhalb diente immer nur als Abstellraum für
Gegenstände, die nicht mehr benötigt wurden.

7 Gutshaus Vasbach, Blick vom Speicherboden der Mühle
(Foto Pollmann 2010).
 
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