Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 25.1900

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ALFRED KOERTE

[/.[ετ]α τέκνων
Αύρ. Στ]ρατόν-
εικον].
Diese Inschrift ist schwerlich von Dorylaion verschleppt,
denn dicht bei dem Dorfe fand ich Spuren einer alten Ansiede-
lung, Topfscherben und Ziegelbrocken. Überhaupt muss man
mit der Annahme von Verschleppungen in diesem Teile des
Hochlandes sehr vorsichtig sein, denn die Dörfer waren im
Altertum hier sehr zahlreich und wolhabend genug, um Grab-
und Votivsteine in Mensm zu setzen.
o
51. Tschaulum , 18km östlich von Eskischehir. Giebelstele
aus Marmor, in der Vorhalle der Moschee als Pflasterstein
benutzt, sehr abgetreten. Höhe 1,35™, Breite 0,48ra. Buch-
stabenhöhe 0,045“.
. . . Λ Λ . . M . . .
j.συν γυ-]
να.ικΙ Ά[λ[λία κέ
τ]έκνων (?) Έρμο-
5 γέ]ν[ει έα]υτοΐς κέ
ΔΙ βρ[ο]ντών[τι
εύχή[ν.
Der letzte Buchstabe von Z. 4 könnte auch Ω sein. Am An-
fang der Z. 5 las ich ~ C. Da es einen griechischen Namen,
der mit Νερμο- beginnt, nicht giebt, habe ich dem Steinmetzen
lieber den Fehler τέκνων für τέκνω zugetraut.
52. Kara-öjük (Midaion?), 30km östlich von Eskischehir.
Stele aus blauem Marmor, oben gebrochen, sehr abgetreten,
als Pflasterstein im Hof der Moschee benutzt. Höhe 0,88“, Breite
0,60“. Buchstabenhöhe 0,04“.

. . . . τουν
, . . σωτίη-
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