Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 52.1901-1902

Page: 213
DOI Page: Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kuh1901_1902/0232
License: Free access  - all rights reserved Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
Uber das Färben von Metallen.

3^8. £jof des „Lamplgarten"; von Architekt W. Spannagel, München.

sonders günstig zur Färbung erweisen u. s. w. —
Meines Erachtens müßte das so gemacht werden,
daß in der betreffenden Schule nach einer allgemeinen
Einführung in die Chemie, insbesondere die Chemie
der Metalle, die Aenntnis der Materialien und der
Metallfärbung systematisch gelehrt würde; daneben
wären praktische Übungen iin Färben der einzelnen
Metalle vorzunehmen, wodurch die Schüler die haupt-

sächlichsten Färbungen kennen lernten. Zuletzt würden
dann neue Färbungen versucht werden. Solange
nicht derartige, richtig geleitete Werkstätten bestehen,
wird die Aunst der Metallfärbung nur langsam von
einzelnen gefördert werden, nicht aber so sortschreiten
und Allgemeingut der Metallarbeiter werden, wie es
im Interesse des Metallgewerbes und Metallkunst-
gewerbes zu wünschen wäre.

2\5
loading ...