Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 25.1900

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ALFRED KOERTE

Basis aus graublauem Marmor, oben gebrochen; Höbe 0,98ra,
Breite lm. Buchstabenhöhe 0,05m.
φ[υλή
Αρτεμίσιας
έπιμεληθε'ντος τής άνα-
στάσεως Μαξίμου Εΰτύχου.
Form, Abmessungen und Inhalt machen es so gut wie
sicher, dass auch dieser Stein einst ein ehernes Bild des G.
Voconius Aelius Stratonicus Acamantius trug, dem im An-
fang des III. Jahrhunderts alle Phylen der Stadt Statuen er-
richteten (vgl. Göttingische gel. Anzeigen 1897 S. 399 1t.).
Zu den sieben durch diese Widmungen bekannten, nach der
Göttermutter, Zeus, Poseidon, Serapis, Apollon, Aphrodite
und Augustus benannten Phylen von Dorylaion kommt nun
als achte die Artemisias.
43. Schar-öjük, im W. des Burghügels verbaut in eine
Mauer. Marmorbasis mit den Fussspuren einer Statue. Höhe
1,75'“, Breite lm, Dicke 0,70rn. Buchstabenhöhe 0,05-0,085'“.
αγαθή τύχηι
τον επιφανέστατου
Καίσαρα Μ. Αΰρή[λιον
Μαξιμιανόν
5 Ευσεβή Ευτυχή Σεβ(αστόν)
ή πόλις
ήγεμονεύοντος του
διασημοτάτου Ίου(λίου).
Die Buchstaben von Ζ. 4 und 6 sind beträchtlich grösser
als die der anderen Zeilen. Von Buchstabenformen ist nur ¥
hervorzuheben. In Z. 1 ist das Iota adscriptum halb sogross
als die anderen Buchstaben Das letzte N in Z. 2 ist in O ein-
geschrieben, dasselbe ist am Schluss von Z. 3 vorauszusetzen.
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