Münchener Punsch: humoristisches Originalblatt — 18.1865

Page: 313
Citation link: 
https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/muenchener_punsch1865/0321
License: Public Domain Mark Use / Order
0.5
1 cm
facsimile
Mrmchexer

Ein humonstisckes OriqinaMatt von M. E. Schleich.

Achtzehnter Band.

HülbjLhriger Abonnementspreis: in Davern 1 fl. ..

stm Ansland erlolaen vie üblichen Poliansichläae. — il-

Marl. No, wie vertragen sich denn eigentlich die zwei Statthalter
von Schleswig und Holstein?

Sepperl. Nun, Herr v. Gablenzhat seinem Collegeil in Schles-
wig den Strang, der ihm gebührte und den er ihm nicht vorent-
halten konnte, endlich'züerkannt.

Marl. O pfuiü Du weißt, ich kann solche ercessive Aeußerungen
nicht leiden.

Scpperl. Jck spreche ja von dem eigenen Telegraphenstrang,
den Preußen beansprrichte.

Marl. Da les' ich was Nett's. Der entlassene Bürgermeister von
Schleswig ist beim Gablenz vortragender Rath geworden.

Sepperl. Ja wohl, der trägt jetzt dem Gablenz was vor.
Marl. Und dem Mantenffel wird er's wohl nachtragen!
Sepperl. Kann auch sein.

Marl. Aber das Oestreich muß in Geldverlegenheit sein, da
dank ich! ^

Sepperl. Marum?

Maxl. Na, wenn s' sogar ihren Schwerpnnkt versetzen
mühen!

S epperl. Ja, da is 's sreilich weit kommen.
loading ...