Zeitschrift für Ästhetik und allgemeine Kunstwissenschaft — 20.1926

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^ = PLASTISCH UND MALERISCH. 259
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zu verdeu ~=. Ich beginne mit der Natur und ihrer Wahrnehmung,
daran schl cm~^sich Vollplastik, Malerei und Relief. Ich analysiere also
die Gebildj -=BJatur und der darstellenden Künste, aber nur soweit es
diese beid ®-=griffe angeht, zu deren Erläuterung ich mich in der
Überschrift. —=^lichtet habe. Was den Ausdruck »Physik« betrifft, so
sind es dicj>_EEientarsten Begriffe, welche hier genügen, zu Berech-
nungen lie _=§i Anlaß vor.
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Di^ =turgebilde und seine formalen Elemente.

Die foi' ~=Elemente eines Gegenstandes sind »dreidimensional«,
es sind Flächen und Linien, letztere sind Flächenkanten,

welche de -=itliche Angriffspunkt für die Wahrnehmung sind. Ich
nehme zui ^2-E3, daß wir den
Gegenstand _=t von einer Seite
aus betracl _|Eondern daß wir
ihn von ^Seiten umgehn

und abtasti c0_j=nen. Dann wird ^^^^^^^^ (^^^^P^ °^
die Form ==;genstands cha-
rakterisiert = das Vor und

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Zurück de r- =fläche, welches
ich als Fl ~1EEiWechsel be-
zeichnen w ^ ~=;er kann wieder-
um charakti -=sein a) durch die
Zahl der Eo-Rächen, b) durch
die Tiefe =lben, gerechnet
von der (^ =ehe nach dem
Innern des] =;r's. Beispiel a2
zeigt große Beispiel bl große
Tiefe des F ==wechsels, in b2
ist beides vi =en. Der höchste
Grad des r*~=nwechseis ent-
steht also d ~~=lie sogenannten
Unterschne <■£> -=n.

Man ni -^EBunächst jeden
Körper scrim-=riin plastisch, um auszusagen, daß er sich ii drei
Dimension^ _=eckt. Sodann aber nennt man einen Körper plas lisch,
um ihn als! ^ Erfüllende Masse zu bezeichnen, welche dichte- ist,
als die Um =r, so daß der Finger seiner Oberfläche sich n ihern
kann, und I =rst aufgehalten wird, z. B. ein Quaderstein. Der Luft-
körper also =Eher von einer dichteren Masse umgeben wird wie

Figur 1.

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