Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 59.1908-1909

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Wie man Zeichnen lernt.

2\5—2(7. („München (908".) Shawls und Halstücher; von Anna Aurreck-Haagn.

Hellgrau, Batikzeichnung dunkelgelb bis hell- Schwefelgelb bis erbsengrün, graue Batikzeichnung,

braun, weiße Seidenstickerei. Stickerei in blau und dunkelgelb.

(7e d. wirkl. Größe.)

Moosgrüner Grund, Batik-
musterung in dunkelgrau und
weiß bzw. in blaugrün.

TCDte man Zeichnen kernt. )

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m^VS/Senn im allgemeinen viel mehr gezeichnet
würde, so würde ein besonderer Zeichen-
unterricht nur etwa in demselben Sinne nötig
sein wie ein deutscher Sprachunterricht, das heißt als
Anleitung zum besseren Gebrauche einer sozusagen von

’) Von Dr. Friede. Naumann; aus Nr. 57 der „Hilfe".
Werden auch die obenstehenden Thesen vielleicht in einzelnen
Punkten bei Fachleuten Widerspruch wachrusen, so glauben wir
doch, daß sie als die Anschauungen des erfahrenen und geist-

felbst erworbenen Fertigkeit. Um wie vieles würden
unsere Gespräche entlastet sein, wenn wir alle uns mit
dem Bleistift unterhalten könnten? Jetzt gibt man sich
unsägliche Mühe, mit Worten etwas zu verdeutlichen,
was mit Augen gesehen werden soll. Beispiel: Deine
Tante hat eine neue kupferne Teekanne, die sehr
wunderlich aussieht, was ist an ihr so wunderlich?
hier! Der Bleistift entlastet den Mund.

reiche» Sozialpolitikcrs Beachtung und Interesse erwecken. (Der
„Hilfe"-Verlag, Berlin-Schöneberg, liefert aus Wunsch seine von
Vr. Friedrich N a u m a n n herausgegebene Wochenschrift unseren
Lesern einen Monat lang kostensrei.)

Aunft und Handwerk. 59. Iahrg. Heft 3.

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