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Badische Post: Heidelberger Zeitung (gegr. 1858) u. Handelsblatt (61) — 1919 (September bis Dezember)

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https://doi.org/10.11588/diglit.3728#0203
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61. Iahrgang - Nr. 233


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ttr. M. 20,40 bis M.U
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Sophtenstr. 7 d u. Ig.

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>, die ihr zu ^
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oder pei- ^

kZeidelberger 3ettung

Dienstag, 7. Oktober 1918

vle „Vadische post" erscheknt an jedem wochentaae mlttagr 12 Uhr und kostet bel

. "!-20, '

jeder postanstalt monatlich rNk.2.20, vierteljLhrlich Mk. 6.60 auLschließlich Sustell.
qebühr; durch die ttgenturen oder dle Trägerinnen fret ins kaur monatlich Mk.2.25.
hauptschriftleiter: Üurt-ischer.



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GegrUndet18S8

Knzetgenpreis: die35mmbreite
1eil die75mm breltepetitzetl« liop
Nachlaß nach Tarif. 2m Ltnzelverk«

VaüisÄhtz Ntzsi

wochenbeilage: Der Sorn

Landesorgan der Deutschen liberalen volkspartei vadens

Hauptschrtstleiter und verantwortlich für den

chen und volkewlrtscha.

Feuilletön, Kunst und Wissenschaft, Theater und Musik, Neues aus aller 2Üelt und die UnterhaltungsbeUage
Fulius Kracmcr, für Baden, Oertliches und-Literatur Fritz Gandonberger von Moisy, für Turnen

en Teil Kurt Fischer, für das

terhall

Das Wichtigfte vom Tage

Der römtsche Berichterstatter des Petit Zournal
bestätigt» dad der König von Ztalien den
Versaillex Fviedensvertrag auf Grund der im letz-
ten Ministerrat gefatzten BefchlUsfe dnrch ein De-
lret ratifjzier-t hat.

Eine deutsch-franLöfische Konferenz
m Versailles wird Matznahmen treffen, «m
„das Loch im Weste n" durch eine Kontrolle des
Warenverkehrs zu schliehen.

Die von einer Korrespondenz verbreitcte, der
Peiersburger Telegraphenagcntnr entnommene
Ncrchncht vom Uebertritt des Generals Eraf
von dcr Goltz zu den Nussen ist erfunden.

ver Stan- -er Ziume-Irage

Die baltischen Staaten haben auf
Friedenskonferenz in Dorpat beschlossen, V
handlnngen mit Sowjet-Rntzland

zubahnen.

der

er-

an-

Scheidemann soll versuchen. eine grobe i n-
tcrnationale Presseagentur zu bilden,
U: dre auswärtige Presse mit fllr Dentschland gün»
-Ligem Material versehen soll.

Nach einer Meldung aus Pest hat der RUckrug
d:? rr: män ischen Truppen au» Uugarn be-

5)r'.,en.

ilmereida hat am Sonntag von der gesetz-
g-beiwen Versammlung die Präsidentfchaft
her Republik Portugal llbernommen.

Aus Baden.

Nach Meldungen aus Berlin wird neuerdings
els Kandidat fllr den Ministerposten drs Wieder-
«rufbaues Minister Dietrich genannt.

Der badische Vauernoerein hat ßch gegen die
rlufhebung der Z w angs u»irtfchaft ausge-
,'prochen.

Das deusche Material

Von unserem Verliner Vertreter
(:) Berlin, 7. Okt. Wie ich von bestun-
terrichteter Seite erfahre, wird das Material
des deutschen Auswärtigen Amtes iiber die
Lorgeschichte des Krieges gegenwärtig vom
Erafen Montgelas, Prof. Schücking und Karl
Kauhti einer letzten Sichtung unterzogen. Die
gesamten Akten, die über die Frage des
Kriegsausbruches im auswärtigen Amt vor-
handen sind, werden ohne Ausnahme
veröffentlicht werden, damit fich alle Be-
teiligten ein klares zufammenhängendes Vild
machen können, das durch seine Lückenlosigkeit
tendenziöfe Auslegungen nach Möglichkeit aus-
schliegen foll. Die Veröffentlichung wird vor-
ausstchtlich rroch in diesem Monat er-
folgen.

Jn der Fiumefrage war es in den letzten Ta-
gen still zugegangen. Man konnte daher anneh-
men, datz dafür mehr hinter den Kulissen ver-
handelt würde, und tatsächlich kommt jetzt eine
Vermittlungs- und Verföhnungsattion
ans Tageslicht,, worüber folgendes gemeldet
wird:

Lugano, K. Ott. Wie aus Rom gemeldet
wird, begaü sich der Herzog von Aosta und
Eeneral Graf Gracioli zn D'Annunzio, um
cine Verständigung anzuüahnen. Wie -er
„Matin" aus Rom meldet, lautel der Auftrag des
Herzogs von Aosta an d'Annunzio, sich ans die
Vesetzung Fiumes ;u befchränken und
keine neuen Freiwilligen mehr anzuneh-
me,r, fondern abzuwarten, bis Ztalien mit den
Alliierten die Verhandlungen über den
Zwischenfall von Fiume abgeschlossen habe.

Der Hauptgrund für diesen Schritt ist zwei-
fellos darin zu suchen, datz die

Spannung mit Serben und Slawen
täglich stärker wird, sodatz bereits Befürchtun-
gen eines regelrechten italienisch-ser-
bischen Krieges laut werden:

Lugano, K. Okt. Nach der „Stamva" meldet
„Chicago Tribune", da» die Wiederelnverü-
fung dex jugo-slavischen Jahrgänge 1880—183k
grohe Aufregung in Agram heroorgerufen
habe. Man betrachtet den Krieg mit Ztalien
als unoermeidlich. Die aus Trau abgehen-
den Ztaliener werden aus den Häusern beschossen.
Auch in Spalato brachen schwere anti-italie-
nische Unruhen aus. Alle italiemschen Ge-
schäste wurden zerstört, die Ztaliener selbst
schwer mitzhandelt.

Basel, K. Ost. Schweizer Vlättern zufolge
kommt es lämgs der dalmatinischen Küste zu stän-
digen Kämpfen zwischen Serben und Zta-
l i e n e r n.

Aus Paris ist in Lugano die Nachricht ein-
gelaufen, datz die Führer des italieni-
schen Heeres sich d'Annunzio zur Verfügung
stellen, falls die Südslaven einen Angriff auf
Fiume unternehmen.

Ein italienisch-rumänisches Militärabkommen?

Nach einem Züricher Telegramm dcs Lokalanzei«
gers meldet die Züricher Zeitung aus Agram, dah
zwischen Ztalien und Rumänien ein militä-
risches Abkommen getrosfen sein soll, wo-
nach die Numäncn verpslichtet sind, im Kriegsfalle
gegen die Zugoslawen gleichzeitig
eine Operation vorzunehmen.

Die Verschärsung der Vlockade

macht sich in Fiume immer mehr bemerkbar. D:r
Frumer NcürcM'alrat richtete crn dre italvenrsche
Rogierung bsrsrts oinen schavfen P.r o t e st. Das
rtalreirischs Rote Kreus vcttsucht, zu Guiisten der
Kinder nnd GcLrechlichen Lebensurittol nach
FiumS einsutühren. Dis Stvnrmung in dem
IFreimülligenko'rvs schSint -cibemalls mchi
msbr vanz zuversichtlich zu sein. Jn den letzten
Tagon wurden AuHmfe erlassen, in denen zum
Ausharren aufgeforde-rt wird. Anderevsoitis
hat die Poli' tik Nrttis oino derartige Aufre-
guNg verursocht, datz der „Secolo" iin einer Wumer
KorrosvonLenz eine rusche Beendrguns des Untori-
nÄhmens oventuell durch Besrtzung d«r Stadt durch
Nogiexungstruvvöir. vorschlägt. Weitere Hand-
streiche könnten, wiS dte Korresvondmz msint, die
Lage nur verschlinr nr orn.

Der deutsche Handei aus dem
Vormarsch

Der Kanzler spricht heute

Ban uuserem Berlrnor Wertreter.

(:) Verlin. 7. Okt. Jn der heuiigen Sitzung dSr
Nat ionalversammlung wird die grobe
volitischo Debatte, die ldte Berutung des
Haushaltes, des Reichsministeriums und des
Relchska-nzlers auslösen soll, durch sine Nede Ues
R e ich sk an z ler s Bauov über dio NegierunLs-
volitik erösstret weöden.

Dietrich Ministerkcrndidat

Van unserenr Verliner Vertreter
(:) Verlin, 7. Okt. Nachdom Geh. Nat Wied-
feld und Dr. M'elchior die an sie evgangene Auf-
fordc-rlung, das neugobildete M'inisterium sur
Durchsüihrvng >di-?r wirtschaftlrchm Friöde-nSbodrng-
ungcn zu üüernobmen, abgelehnt halben, kammen
stir dicsen Pastsn u. A. in Betracht Oberbürger-
nreister G e tz l e r - Nünn berg und der badische
Minister d A ? -r Dr. Dietri (b.

Der Wiederaufbau

Deutsche Sachverständige

Ctno Komnrissian der dsutschen Vergbau-
sachvor-ständigen unternalhm vom 23. bis 25.
Scvtemlber von Mvsailles aus eine Rundführt zur
V.esichtigung der beschäd-igten B.ergbauge°-
biete Nordfrankreichs. Dio Kommiffion
war m 2 Gruppen geteW. Der Gruppe 1 gechörton
5,' der Gruppe 2 dror deutschp höbere Staiats- uNd
PrivatLersbeamle und je e!tn Vertreter dsd deut-
schen Arbeitevschiast an. Sie wurden oon js einem
fvanzösischen Ostitzier und etnem sranzöstschen hö-
heren Bergbeamten gesührtt. Gruppg 1 lbssuchte
das GmbeiNfeld de!s mostlichen Departements P <r s
de Catais, Eruppo 2 die Grübensolder des öst-
lichen Dspartements du Nolrd. Jm allgemeinen
kann sesast werdon, dab die üstlichen Eruiben in
etwa 2 Jalhven, die! weststlichen in 0—S Jabren
lvicdoe voMammen -hergestellt sein wetdiönl. Die
fransäsischen Grubenoevwaltungen Haben Air den
Wiederaufbau zumodst schon felste Pläne entwor-
fen. Die Kommiffion hatte dön Einldruck. «datz dts
an dis stanzösischen Grubengesellschaften bovantrs-
tenden Aufgaben bei dom Wiederwuifbait so bedÄu-
tend sind, datz sre deut s ch o Hilf« in Ansoruch
, nehmon wördotl. Dilese HWo wirid sich belsonders
bei Aiufräumungsarbeiten, Schachtrepapaturen,
Eisenkcmstruktionen, Lieferung von Maschinen, Bmr
von Koksöfen einschlietzlich Nebenproduktongewim
nung, BetriebsNebäuden, ArbeitLrwohnhausern in
Form grötzerier 'Kolonien evstrecken können, >

Vayerils Veteiligung t- ^

Auch das bayerlsche! Gowerbe will bet Hem Mie-
deraufbau in Nordfrankreich bete'iligt sein. Die
demolkratischen Mgeordneten Sch repfer und
Eenoffen Haben Laber im LaMage folgend«! An-
frage an die Stalatsregie'runs eingebracht:

,^>at die Regierung Lei dvn vevantwoirtlichünj
Stcllen des Reiches Schritts unternommen, uM
bei dsm WieidercmfLau des verwüsteten GMetels
in Nordirankceich ulsiv. auch das bayertscho Gv-

werlbe entsvrechond ru beteiligen? Sind iTrsbeson-
ldere Matznahman getroffeir, um dio Li-eferungs-
und Wtvtschastsvevbändo dos Handworks bei
den Vorarbeiten wte beim Bau und der-tGinrich-
tun-g voir Baracken mit herianzuriohen?"

Das Loch irn Weften

D°ve vom Reichsfinanzniinvster Erzberger vor.
teinigen TaLen angsMMgte Konferenz, um
MatznaHmen zu trssten, um das „Loch im Mesten"
zu vLvstoipfon, wird nunmehr in Versailles
stattfindün. Der deutschen Abprdnung unterFüb-
Dung des Unterstaatssekretärs Berg m-aini n vom
Rcichlsschatzmtn isterium gehörch auch ein Vertreter
der Oberzolldiroktion in Köln an. Sis ist gestern
in Bersaillas otngetroffen. Auf stänzösischer Setite
woüdoN Äio Verbandlungen geloitet vom Wred'er-
aufbauminisber Loucheur. Von deutscher ^seito
wlrd die unumschränkte Wiederherstellung der
deutschan Zolleinheit im TÜSsten gelforÄert.
Auch die Wlaroni für die fremden Besatzungsn im
brsetzten Eeibiet sollen bei dov Einfuhr verzollt
wrrjdien, um eine gemrue Kontrolle des MareNver-
kehrs ausführen su können. Doch werde den Bet-
satzungstvuppen selbstoerständlich dör Zoll versütet.

Ift dies wahr?

Eigener. Drahtbericht der Bad. Post.

lD Eenf, 7. Okt. Das Kriegsgoricht in
Llilllls hat gegen den Grafen Btsmärck und
7 andero Deutsche Anklagei wegen Movdes, Tot-
schlagels und vorsätzlicher Brandstiftuna erhobäi».
Eraf Msmlairck wird beschuldtgt, daltz cq. um e'm
Erempel su studteren, 14 Dinwohner des Ortes
Vicoigne erschietzen lilotz. Bismarck soll diese Leute
porher habeir durchveitschen laffen.

Die Französisierung

Elsah-Lothringens

Die französische Kammer hat das
Uebergangsqesetz für Elsatz-Loth-
rtngen angenommen, wonach die jetzige Ver-
waltung und die gegenwärtigen Gesetze noch
bestehen bleiben. Die französische Ge-
setzgebung wird erst durch Lesonderes Gesetz
eingeführt.

Deutschland u. Tschecho-Slowakien

Prag, 6. Okt. Am 4. Oktober begab stch eine
Abordnung von Regierungsoertretern. geführt
durch den Staatssekretär des Handelsmtnisteri-
ums Dr. Schuster. nach Verlin. um dort die
Handelsbeziehungen zwischen der Tsche-
cho-Slowakei und Deutschland vorzubereiten.

Schon in dem Augenblick, wo durch die
Waslfenstillstandsverhandlungen die Feind-
seligkeiten zu Wasser und zu Land eingestellt
wurden, vollends aber nach Abschlutz des Frie-
dens und Aufhebung der Blockade hat der
Welthandel, der durch den Krieg jahrelang
unterdrückt oder ganz ausgeschaltet worden
war, wieder mit voller Kraft eingesetzt. Aller-
dings verbieten die durch den Krieg Europa
geschlagenen Wunden noch seine Ausdehnung
in dem Matze, wie dies in den Friedensjahren
möglich war. Aber es zeigt sich doch bereits
jetzt schon, datz diejenigen Recht behalten
werden, die in einem gesunden Optimismus
den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas
räscher prophezeiten, als man es in den ersten
Monaten nach Beendigung des Krieges beim
Anblick des europäischen Trümmerhaufens an-
zunehmen geneigt war. Es ist selbstverständ-
lich, datz diejenigen Staaten, die schon vor
dem Kriege neben Deutschland als die wichtig-
sten Handelsstaaten der Welt gelten konnten.
England und Amerika, auch heute infolge ih-
rer verhältnismätzig geringen wirtschaftlichen
Schwächung die Führerrolle in der Wieder-
aufnahme der Handelsbeziehungen übernom-
men haben. Kein Wunder, datz ste schlietzlich
eifersüchtig auf einander werden und sich ge-
genseitig den Nang abzulaufen suchen. Vor
allem England hat Erund, auf den aufstreben-
den amerikanischen Konkurrenten neidisch zu
sein, denn wo immer es seine Handelsbezie-
hungen in der Welt wieder aufnimmt, sitzt
bereits der Pankee, beispielsweile als Kohlen-
od'er Baumwolllieferant, und sucht durch seine
billigeren Preise England von den Märkten
zu verdrängen, die bisher als englische terra
clausa gelten konnten.

Man möchte glauben. datz Deutschland nach
dem völligen militärischen und wirtschaftlichen
Zusammenbruch den Siegern auf Enade und
Ungnade ausgeliefert sei und im wieder ein-
setzenden Welthandel überhaupt keine Rolle
spielen könne. Wenn man jedoch ausländische
Zeitungen, vor allem englische und amerika-
nische, in die Hand nimmt, so wird man als-
bald eines Befferen belehrt und erfahren. datz
Deutschland trotz seiner Niederlage von seinen
früheren Eegnern auch jetzt noch als zu fürch-
tender Handelskonkurrent gewertet wird.

Vesondere Vefürchtungen knüpft die eng-
lische Preffe an die Tatsache, datz es Deutsch-
land in so kurzer Zeit schon gelungen ist, auf
dem wichtigsten Markt der ZukunfL.
dem osteuropäischen. auf den neben
Amerika vor allem auch England sein begehr-
liches Auge geworfen hat, bedeutenden Ein-
flutz gewonen zu haben. Deutschland war vor
dem Kriege der Hauptliefexant für
Rutzland und lieferte noch im Iahre 1913
bei einer Eesamteinfuhr von 132 Millionen
Pfund 64 Millionen Pfund oder 48 ProzenL,
während England nur 17 MMonen Pfund
oder weniger als 13 Prozent Waren nach
dem ruffischen: Reich exportierte. Schon jetzt
qehen, wenn auch natürlich in bescheidenem
Umfange, Maschinen, elektrische Waren,
Pumpmaschinen, Elas- und Emaillewaren.
vor allem aber auch Chemikalien, in erheb-
lichem Umfange nach Rutzland. Und auch in
Finnland hat die eben von England in
Helstngfors gegründete „Sibunion Textiles
Limited London", die englische Textilwaren
aller Art, Eisenwaren, Schrauben, Stahl und'
Eetreidemühlen, anbietet, gegenüber Deutsch-
land keinen leichten Stand.

Aber selbst über die Erenzen d'er alten Wett
hinaus macht sich die deutsche Handelstüchtig-
keit bereits wieder fühlbar. Jn B"enoS
Aires hat nach einer Mitteilung der „Fi
nancial Times" bereits am 10. Jutt ein Ver-
einigungskongretz von Deutschen stattgefunden,
auf dem beschloffen wurde. in Brasitten Fa-
briken fllr kleine Werkzeuge -und landwirl-
 
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