Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Hrsg.]; Hager, Georg [Bearb.]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (2,1): Bezirksamt Roding — München, 1905

Seite: 26
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I. B.-A. Roding.

Kath.

Pfarrkirche.

Einrichtung.

Grabsteine.

Drei Barockaltäre, urn 1700. Am Choraltar das kurfiirstlich bayerische
Wappen.

Die Wangen der Kirchenstühle mit geschnitzten Akanthusranken, um 1700.
In der nördlichen Seitenkapelle Barockaltärchen, auf dem eine spätgotische,
modern gefaßte Holzgruppe steht, Pietä; Maria, sitzend, den Leichnam Jesu auf

dem Schoße, mit der
Rechten das Haupt des
Heilandes stlitzend,
mit der Linken dessen
linken Arm wagerecht
haltend; der rechte
Arm Jesu hängt senk-
rechtherab. Um 1500.
H. 0,63 m.

Außen am Chor
ein Grabstein, wo-
rauf in Relief auf einem
Rundbogen ein Kreuz
(in der Oberpfalz im
15. und 16. Jahrhun-
dert mehrfach auf
Grabsteinen vorkom-
mendes, aus älterer
Zeit iiberliefertes Mo-
tiv), mit geringen
Resten einergotischen
Minuskelinschrift.

Sandstein. Um 1500.

V

Steinmetzzeichen -f-
L. 1,33, Br. 0,67 m.
(Ein ähnliches Stein-
metzzeichen war am
Portal des 1904 abge-
tragenenjagdschlosses
Taxöldern, B.-A.Neun-
burg v. W.)

Vor dem nörd-
lichen Langhausein-
gang liegt eine G r a b-
platte von rotem
Marmor, sehr abge-
treten. Von der go-
sichtbar: aw. warbara.

Fig. 5. Bruck. Lageplan des Marktfleckens mit den Befestigungsresten.

Friedhof-

kirche.

tischen Minuskelinschrift am Rande ist allein noch
Hanns. p . . .

FRIEDHOFKIRCHE ST. SEBASTIAN. Matrikel R., S. 335.

Geräumiger spätgotischer Bau des ig. Jalirhunderts mit flachgedecktem Lang-
haus und gewölbtem eingezogenen Chor, der ein Joch und Schluß in fünf Achteck-
seiten umfaßt. Die Rippen des Netzgewölbes im Chor wachsen aus der Wand
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