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Deutscher Altphilologenverband [Editor]
Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes — 29.1986

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Nr. 4
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Lefèvre, Eckard; Steinthal, Hermann; Schmidt, Hans-Werner: Erich Burck 85
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Nickel, Rainer: Wodurch die humanistischen Gymnasien auf die Universität vorbereiten
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https://doi.org/10.11588/diglit.35877#0104

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Erich Burck 85


Am 30. November 1986 beging der Ehrenvorsitzende
des Deutschen Aitphilologenverbandes, Professor
Dr.Drs.h.c. Erich Burck, seinen 85. Geburtstag. Die-
ser Tag ist Anlaß für den Verband, ihm die herzlich-
sten Glückwünsche auszusprechen. Seine Verdien-
ste um die Altertumswissenschaft und um den DAV
wurden aus Anlaß des 80. Geburtstages in dieser
Zeitschrift ausführlich gewürdigt. Und wer damals
ungläubig las, daß der Jubilar ungebrochen sowohl
für die Wissenschaft als auch für die Schule tätig sei,
darf nun zur Kenntnis nehmen, daß auch ein Lu-
strum später sich nichts daran geändert hat. Seitdem
sind zwei Monographien und eine Reihe von Aufsät-
zen erschienen; im Dezember 1985 feierte die Kieler
Universität in einem denkwürdigen Akt sein 100.
Lehrsemester an dieser traditionsreichen Alma Ma-
ter. Und bei der Gesamttagung des DAV in Tübingen
im April 1986 bewunderten die Jüngeren wie stets
die Anteilnahme des Älteren an ihren Sorgen, sein
Verständnis gegenüber ihren Wünschen und seinen überlegenen Rat bei ihren Unter-
nehmungen. Jeder, der Burcks vorbildhafte kennt, weiß ihm an die-
sem Tage Dank, er wünscht ihm Segen und Erfüllung und weiterhin das Wirken für die
anderen.


H.W. SCHMIDT E. LEFEVRE

H. STEINTHAL

Wodurch die humanistischen Gymnasien auf die Universität vorbereiten

Am 4. Dezember 1869 hielt Professor Dr. med. Max von Pettenkofer vor Studenten der Ludwig-
Maximilians-Universität in München eine Rede, die nach mehr als hundert Jahren nicht an Ak-
tualität verloren hat. Pettenkofers Argumentation zugunsten einer humanistischen Schulbildung
als Vorbereitung auf das akademische Studium kann auch unsere derzeitige Diskussion über die
Rolle des altsprachlichen Unterrichts im Bildungsangebot der Schule befruchten — und zwar un-
abhängig von der Frage nach der Schulform, die es den Alten Sprachen erlaubt, auch in Zukunft
ihren vielfältigen Nutzen für Studium und Beruf zu beweisen.
Wir danken der ^Arbeitsgemeinschaft zur Förderung humanistischer Bildung in Bayern e.V.",
daß sie den Nachdruck der Rede den Beziehern des MDAV als Beilage zu diesem Lieft zur Verfü-
gung gestellt hat.

R. N.

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