Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 12.1887

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MISdELLEN

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de la derniere ligne, qni sont en dialecte Dorien. Le iota
souscrit est parfois omis. Ce melange est un indice de plus
que le travail n’est pas d’une belle epoque, cependant non
posterieure an second siede avant notre ere. D’ailleurs la
forme des lettres l’indique, il me semble, assez clairement.
Le mot νυκτιρ-ανής est un nouveau mot, qui ne se trouve
pas dans le dictionnaire d’Henri Estienne, le Thesaurus de
la langue grecque. Pour Άπαρκίας, le vent du nord, consul-
ter le susdit Thesaurus. Notre texte y aura un jour sa place.
[ΙΙρογένειον semble signifier ici imberbe].
Smyrne.
A. M. FONTRIER.

Litteratur und Funde.
Seit dem Sommer dieses Jahres sind die Ausgrabungen auf
der Akropolis unter Leitung des Generalephoros Dr. Kav-
vadias fortgesetzt worden und haben zu manchen wertvollen
Ergebnissen geführt. Die türkische, nordöstlich vom Erech-
tlieion gelegene Casematte, gewöhnlich ‘Tholos’ genannt,
wurde vollständig abgebrochen und unter derselben traten
mehrere grosse und kleinere Mauern aus ältester Zeit zu Tage,
welche die Fortsetzung der im vorigen Berichte erwähnten
unmittelbar nordöstlich vom Erechtheion aufgedeckten Mau-
erzüge bilden. Obwohl von dem ganzen Gebäude, welchem
diese Mauern angehören, nur ein so kleiner Theil erhalten
ist, dass der Grundriss nicht bestimmt werden kann, so darf
man doch aus der Bauart der Mauern und aus einzelnen Bau-
stücken schliessen, dass wir hier die Reste des alten Königs-
palastes vor uns haben. Nicht nur stimmen die Mauern in
Material und Construktion mit denen in Tiryns und Mykenai
überein, sondern man hat auch zwei Säulenbasen gefunden,
welche den in jenen alten Burgen entdeckten Basen vollkom-
men gleichen. Es kommt hinzu, dass die schon früher (oben
S. 1 12) erwähnte Felstreppe sich in ihrer Anlage und Bau-
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