Deutsches Archäologisches Institut / Abteilung Athen [Editor]
Mitteilungen des Deutschen Archäologischen Instituts, Athenische Abteilung — 12.1887

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ZUM MONUMENT DES EUSüLIDES

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Vielmehr muss eingestanden werden, dass die Bohrlöcher im
Bücken, welche zur Befestigung der Flügel gedient haben
sollen, für diesen Zweck zu klein scheinen, besonders wenn
man sie mit den so viel grösseren Dübellöchern der Arme
vergleicht. Auch spricht der Umstand, dass das ganze von der
halbrunden Faltenmasse umgrenzte Feld auf dem Rücken der
Figur, in welchem sich diese Dübellöcher finden, als Ansatz-
flache bearbeitet ist, dagegen. Es war also an dem Rücken
ein ziemlich breites Stück, vermutlich Gewand angesetzt; ge-
naueres lässt sich nicht mehr feslstellen. Auch eine kleine
rauhe aber ebene Fläche hinten am unteren Rand des Torso
bleibt ihrer Bestimmung nach unklar.

PAUL WOLTERS.
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