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Badische Post: Heidelberger Zeitung (gegr. 1858) u. Handelsblatt (61) — 1919 (September bis Dezember)

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https://doi.org/10.11588/diglit.3728#0136
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Ncußerung abzuwarten. Es kann zu einem Zu-
sammenbruch der Krankenkassen führen. Wie
aber wird außerdem das Neich belastet? Man
-erechnet die dauernde Velastung des Reiches
auf mindestens lYOMillionen. Wer
soll die aufbringen? Durch die geradezu ins
Plaue hineinarbeitendeEefetzgebung häüfen wir
Line Schuld auf die andere. Planmäßig wird
auf den endgültigen Zusammenbruch der Fi-
nanzen hingearbeitet. Und Erzberger läßt al-
les über sich ergehen.

Aus Stadt und Umgebung

i Die Zwangsbewirtfchaftung der landwirt-
fchaftlichen Erzeugnisfe

! jMtsliader des Konrmunalverbands - Ausschul--
sses. dcr UnterausMisse, dle BiirgermeWri dcr Ec-
meindon dcs Bezirks, die Vertrctor der land'wirL-
Mftlichen Orsamfationen, sonstiao fübrcmde Pcr--
fönlichkeiten cnV landwrrtfcha'ftlichcn Kreiifen, Ver-
trcter dcrVerbraucher, die Pnesse haben am 19-Sevt.
Iber einer Versammlung in Uciberli-n'gen ^cne EnL-
schlicbuiig gefabt, die ein erfrouüiches Bc-ustän-dnis
fiir unjsero gegenrvärtiga Lase erkennen lätzt. Die
Entschlicbung lautet:

.^Zn Ueberlingcn verscnmmelte Vertreter der

landwirtschaftlichen Orsanrfationen. der Oandwirte
<und BLirgermeistcr aus sämtlichen Ecmeinidcmi des
Beäirks erklären in Müvdigung der ernstcu Ernäh-
runsslaüe alles aufzubieten, um das Vrot-
üetrcide umld die üLrigen der Zwangsbewirtschaf-
-tuivg Mlterlic-gc-nden landwirtschcrftlichen Emeus-
n-'sfe der öffentltchei» Bowirtschaftumg zrsufübron.
Die vorläufige Beibebaltung dov
Ziixm-gswirtschaft des Eetreides erkennen fie als
notwemdiges Uebel an und vennterlen alle gttoalt-
famen Mttel su. deren Aufhebung."

* Zmu Empfang der Kriegsgefangeucn. Nach
«inem vom Unterrichtsministerium an die Direk-
tionen der staatl. Unterrichtscmstatten gerichteton
Erlaß sollen die Anterrichtsbebörden und Lehr-cr
ibeim Empfang der heimrshvenden Kriogsüeffange-
rren stch in weitestgrhenderm Weise im Benehmen
den """

mit

örtlichen Empfangsausschüssen und im

RaHmen der örtlichen Vorkehrungen und Veranftal

^ ' rst^

tungcn beteiliüen. Wo die örtlichen Veranst!al-
Itungen es angezeigt erscheinen Men. soll <wch die
Studentenfchaft u-nd die älteren Schii-
ler zur BetätigunLi und Michilfe beim Empfang
beWezosen und die letzteren vom Unterricht befteit
werden.

Aus dem Leserkreise

lFur Li« Auslasrunüea unter dlefer Ueberschrlft
trägt die Lchriftleitung nux die vreßgefetzliche
Derantmortung. — Dle Zuschriften müssen der
Echriftleitung gegenüber mit dem vollen Namen
des Einsenders verfehen fein. Auf Wunsch wird
der Name verschwiegen).

Cs geht HLer alles nach Schema!

Die U7.ter der alten Regierung herrschende deut-

sche Vureautratio wurde nicht nur vom Auslande
belächelt. auch die deutschen Bür.aer. am allermej-
sten aber die Sozialdmokratie. schimpften über die-
selbe. Heute befinden sich in der republikanischen
Regicrung an den höchsten Spitzen Sozialdemokra-
ten und alle Beamtenftellen bis zu den nicd«Tsten
herab sind mit Sozialdemokraten durchsetzt; follte
man es da für möglich halten. daß nachstehender
Fall sich noch zutragen könnte. der sicher nicht ver-
einzelt dasteht und nur dieser Anregung b>->darf.
den Neigen über ben heutigen Bureaukratismus
zu eröffnen:

Ein hiesiger Bürger mußte sich bei «inem Uni-
vLrsitätsprofesscr einer innerlichen Halsopera-
tion unterziehcn. Der Profesior verordnete dem
Patienten kräftige, flüssigo Speisen und verschrieb
bei dem hiesigen Nahrungsmittelamte für den Pa-
tienten Milch und anderes. Als —. sage und
schreibe nach 5 Tagen das Nahrungsmiltelamt noch
keine Anweisung zum Bezug der Lebensmittel ver-
absolgt hatt-e unh der Patient ganz entkräftet war.
sandte man einen Boten zum Amte. der folgenden
Bescheid brachte: „Es geht hier alles nach Schrma,
die Lebensmittelkarten sind hrute abgegangen."

Würde Patient nicht für die ersten Tage vom
Lande, indem die Bauern sich einer Cesetzcsüber-
tretung schuldig machten, etwas Milch und Eier
erhalten haben. hätte er in den 5 Tagen sterben

oder verhungern können. da sein wunder Hals
keine feftcn Speisen vertrug. Bei dieser Eelegen-
heit Lekam der aufs Land abgesandto Bote aller-
dings zu hören, dasi bie Vauern von Schiebern
und Kriegsgewinnlern für das Ei 1 Mk. bis 1.50
Mark Lekämen. Dlese feine Eesellschaft lst es, die
man hauptfächlich in Luxusautos auf den Straßen
und dcm Lande hcrumfahren steht. um dem Bauer
die Lebensmittel zu ungeheueren Preisen abzu-
nehmen. sodaß ein Kranker oder weniger Bemit-
telter nichts mehr bekommen kann. Es sind auch
diejenigcn, die in Hotels nachweislich für 3 Zim-
mer ohne Kost eine Iahresmiete von 12 000 Mark
bezahlen können. um ihr dunkleg Handwerk zu
Letreiben. Wa bleibt da hie Sozialdemokratie?

Aus einem Gefanaenenbries

„Soit 14 Tagen wartcn wir 90 000 noch immer
auf das erste Schiff. Noch kein Gefangener h>at
bis jetzt Ensland verlasien. Llber dccheim ist na-
türlich alles. einfach alles g-otan. Dies Ulnaeheuer
aroße »AlVes", bei dem ftch jeder dahoim soifort be-

ruhigt, Yats aber noch nicht dazu gebracht, ein
' " i. lDder N-achen

einzis Schift für uns aufMtreiben.
wäre uns recht. .Aian richtet wohl SalondamP-fer
mit Ballsälen und Musikbnpellen ftir ung her.
Was folls mit BahnhofsbskvLnzen. mas solls mit

CmpsalNgsrednern? Vegreift denn niema-nd dahcim,

' Ki ... '

daß Kränzo, Reden und Mustk ein« Eeschmiacklosig-
keit bedeuten. die uns beim nur Drandenken ain-
widern. Hat kein Mensch ein Eeftihl bafür, dah
man mrt solchen Dingen nicht Menschen einpfängL.
die sich Jahre hindurch abgemüht habeu. ihre
Pslicht fürs Vlatcvland zu tun und nachher von
diesam iiili Stich aelassen wurden. Wir wollen heini,
sonst absolut nichts. Wcrrten wir lhalt noch weiter
im srohen Bewußtsein, daß ..alles" ftir uns getan
wird. iIin-v-ischen können wir zu Erundo achen".

Das ist die Stimmuna eines Oftiziers. der den
Krie-g von Anfang an in vorderster Linie inätge-
macht hat und im November 1918 in e-nslifche Ee-
ftrnßenschaft geriet. Die Ueberzeuaung, daß die
Hennat die Hcumtschuld an der ZurüÄHaltung
trägit, ist nicht moyr auszurotten. Dus spricht auch
aus andern GefanMnenbrirf-rn. Und ifts verwun-
dvrtich? Wenn ste ietzt sehen. daß Enalknd die
Freftasiung Mefcvgt hat und die Heimbeförderung
an der Unfcchigkeit d».r Heimat scheitert oder znm
mindeftzen in die Länge gezegen wird? Wohl kom-

men Transporte, <vber bis jetzt nur a!us engftschen
Lagern in Frankreich. Jn Enoland sind sie immer
wen

noch Cklaven. Wo bleiben unsere Schiffe die diefe
GafanHenen heimftihren? War nicht iilbrig Zeit
senug, vorzuforaen. damit der Transport fofo-rt
beglinnen lonnte? Mußie Lis zu den Verhaindlun-
gen gewartet werden, sich über den verfügbarsn

Schrftsraum zu insornneren? War das di-e Dor-
itur

bereitung? Und bringt man koin E«ld auf, Schrfle
bei neutralen Staaten zu mieten. wenn wir selbst
keiive ihcuben? Es sollte sich feder bei uins -betwußt
lein, was oin einziger Taa länger ftir die Ee-
fcmgencn Ledeutet, dann würde nicht so von Woche
zu Woche se^cho-beu werden mft dein billigen Trcst:
bald kommen sie alle. Es müßte alles dran ge-
sosetzt werden. den Heimtransport unbedingit zu
beschleuniigpn, um dsn Eefansenen den Glaubcn
an ihre Heimat wieder zu gebenuc»

Jetzt ist der Augenblick gebommen. wo die Ne-
-gierung baweisen kann und muß, daß fie das nötiHe
^/nteressv für die Eefangenen hat. wo sie den Mer-
ten die Taten folgen lassen muß. ll.

Handel und Verkehr

Mannheimer Handelswochenberichte
n Mit dem Abblatten dcr Tabake wurde
sortgesahren. Die Eüte der Ware beftiedigt. aber
auch das Mengeerträgnis ist meistcns gut. Trotz
der den Pflanzern zugebilligten hohen Preise
wurden wicder Posijsn neuer Erumpen auf dm
Schleichhandelsweg verkauft. Am Markte in
alten Tabaken war es ruhig. weil es an dispo-
nabler Ware fehlt. Rippen hatten ruhigen Han-
del. — Die Trauben reisen jetzt nach und nach
aus. Die Aussichten hinsichtlich der Ernte befrie-
digen iin allgemeinen. Im Weinverkehr herrßhte
Ruhe. wie immer in dieser Zeit kurz vor dcr Lese.
Die Preise aber lagen trotzdem ziemlich fest. In
der Rheinpfalz wurdcm für 1918er Weißweine Mi.
5500—17 000 die 1000 Liter erzielt. In Rheinhes-
sen wurden 1918er Weißgewächse zu Mk. 6800 Lis
9200 die 1200 Liter gehandelt. — Bei mäßigen
K o h l e n zugängen und sehr großen Beanspruch-
ungen von allen Seitcn war die Versorgungsmög-
lichkeit nach wie vor schlecht. Verlegenheiten we-
gen Kohlen waren bei den industriellen Betrieben
Süddeutschlands an der Tagesordnung. Man griff
haher alle inöglichen Ersatzstoffe siir die Vrenn-
stoffstreckung auf. wie Schlammkohlen. Koksgries.
Tors usw. Hausbrand staud cbensalls nur in un-
zulänglichem Maß zur Verfügung _

geu Mschulden kommen lasien. Don Kogn-ak- und
LebenLMittel -- Befchlasnahmungen hat man die
Pestände verteilt, ohna das Hcmvtzollamt zu Le-
nachrichtigen, um sich uind srinen Bekannien, d. h.
einem vorher benachrichtigien Kreise. billigen Kog-
nak zu verschaffen. Jn ähnlicher Weise bat man zu
der cmf dem Mochenmarkt oorgenommenen swangs-
weften Herabsetzung der Ferkelvreise
fciue engeren FreunLe erngeladL'i', wobci „zuiälli-
gerweife" von 12 Ferkoln 9 an die Herren Dolks-
räte üingen, von denen drei das Berahleg ver-
satzen. Das für diefe gemeinnützige Tätigkeit ge-
sahlte Gehalt stellt sich als gesetzwidrig
heriaus. da die Genehmigung der Eta-tverordne--
ten nicht eingeholt worden war.

Ein Scheinfälscher

Eine iEchiebersefchichte, d'ie nach Karlsruhe
svielt, ist durch eine Vertzaftung aufgadeckt worden.
,Eeft Mtte Juli otroa wurlden einem badischen
Zollamt Ernfuhr - Bewillisungs-
scheine vorgelegt. die auf je 20 000 Kg. Nährmit-
tel aus Zükich für den, Gren-schutz Ost lauteten und
Lie Unterfchrift des Leiters der Sanitätsalbteilung
im Kriegsminilster'ium. Eenerailobevarzt Dr. Schul-
zm nebon dem Stempel der Abterlung 2 trugen.
Das Zollamt wurde um Aiuskunft ersucht, ob auf
einen solchdn Schein hiin aus dc-r Schweiz Lebens-
l.iittol, insbcsondere Schokolade nech
Deut-schlamd au-sgeftihrt werlden dürfte. Es ver-

,schM des Reichskomnftsiars für Ein- unLi Aus-
ftibr irugen. Ein solcher Schein wmde deni Kwiegs-

wuchcr-amt in Karlsruhe zuri Prüfung vorgelogt.
Man merkte balld. dab Ler Schein gefälscht
sei. Das Landesvolizeiamt ermittelt^, daß der
U<teber der mehrfachen FLlschungen rm Kriegs-
MinHsterium selbft sitze. Es war eii-n Angeftellter ders
Sanftätsdepartements namens Milli Reschke,
dsr schon früher dort als Unterofftzier und Veam-
tenistellvertreter tätig gewesen war. Er hcrtte schr
eeschickt Ste-mpel und Unterfchriften gofälscht und
dann die Scheine zu je 2000 Mark verkauft.

Ermittelte Eroß-Schreber

Diel amerikanischen Dehürden haben snh in wo-
chenlangen Untersuchungen da-mit beschäftigt. fcst-
Kustellen, auf welche Ursachen die unnatürlich«
Höhe der Lobensmitte-lpreilse surückzuftihron sei.
Das Ergcdnis liegt jetzt vor und rwar i>n> Gcstalt
einex Antlage gegen die Besitzer der fünf grök-
ten Schlächtereien und> Fleischkonferven-
faLiilen in Chicago. Gs ist festgestellt. daß dcfe
ftinf Männeri nicht nur 70 v. H. aller <H..i§ch>vori-
räte kontrollieron, sondern auch über 40 v. H. des
gesainiten Eiermarktes, ebenso die gleiche Mjünige
lder Biuttcr und einen Teil der Käfe- und ReiSvor-
röte Amerikas. Autzcrdem liegt ein bedeutendier
Ant-eil des gesamten Handcls mit Kdlonialw<rr<-n
in ihren Händen, und den Verkehr mit Obskkon-
serven dehervschen sie vollstänidig. De-v amerikanifche
Cenoralstaatsanwalt orklärt, daß nicht irur Amerika
sondorn die ganze Welt erstaunt u-nd knt-

suchung belmint werden. , i

.- -

Bekanntmachung.

Fleifchversorguna betreffend.

Jn der Woche vom 22. biS 28. Sevtember 1919
gelangen auf eine ganze Fleischkarte (10 Abschnitte)
»Ov Gramm Frifchfleisch zur Abgabe.

Von der zustehendcn Menge ist ein FUnftel in Wurst
zu bezichen.

Der Prsis fUr 1 Pfund Rindfleisch beträgt Mk. 3.10.
Heidelberg, den 24. Septembcr 1919.

'SIAdtischeS NahrungSmittelamt. 7548

vekannlmachung.

ugsmarke Nr. 1

Pferdefleisch betr.

der Pferdefleischkarte be--

rcchtigt zum Aezug Uon Vg Pfund Pferdefleisch.

"" " " 22l" . '

Für die Nmnmern 22261 bis einschl. 22 N00
erfolgt die Abgabe in dcr Metzgerei Fränznick,
Schulzenaasie 11, ain DonnerStag, oen 25. dS. Mts.»
von 2 Uhr ab.

Heidelberg, den 24. September 1019.

Städt. Nahrungsmittelawt. 7549

Bekanntmachung.

Melirsach an uns gclangten Anfragen entsprechend
ir hierdurch mit, daß in den letzten Monaten

teilen w

den Bezugsberechtigten die Vottmilch voll und gcmz
von den Milchhändlern abgcgeben werden mußte, also
nicht gckürzt wcrden dur>te. Sollten Kürzungen
erfolgt sein oder noch erfolgen, fo bitten wir uns zu
benachrichtigen.

Heidelberg, dcn 22. September 1919.

StädtischeS Nahrungsmittelamt. 75W

Llbgabe von Reisig zur
Zelbstaufbereitung.

Städtisches Forstamt Heidelberg vergibt
Montag, deu 2S. Sept. 1S1S, nachm. 4»/, Uhr

an der Zollstockhütte etwa 150 Lose Reisig und schwä-
cheres Brennholz zur Selbstaufbereitung.

Als Käufer werden nur Heidelberger Einwohner
mit Ausnahme der Gabholzberechtigten zugelasseu.

Gabholzberechtigten zugelasi,
Vorgezeigt werden die Lose Sonntag, den 28.

S-Ptember 1919, von Forstwart Emtg. Beginn vorm.
9 Uhr an der Zollstockhütte.

Heidelbrrg, den 22. September 1919.

Städtischcs Forstamt. 7493

Gewerbeschule k^eidelberg

Des Umzuges wegeu muß Von Mittipoch, den
24. Septemher, nachmittags ab der Unterricht der
Psiichtschüler ausgesetzt werden. Ter Tag des Wieder-
beginnes im eigeneu Heim werden wir öffentlich
bekannt geben.

Heidelberg, den 29. September 1919.

7494 Das Rektorat.

DieBadischeLand-
wivtschastskammer

vercmstaltet am Sams-
tag, den 27. Sept.
ds. Js., vorm. w Uhr
in Mannheim (Viehhof)
die Dersteigerung einer
Anzahl Pferde.

Zugelassen zur Versteigerung sind Landwirte
und Gewerbetreibende, die eine bezirksamtliche
Dringlichkeitsbescheinigung vorlegen. Stcicke u.
Halster sind mitzubringcn.

Falls die Zahtung in Kriegsanleihe erfolgt,
ist gemäß Lerfügung des Kriegsministeriums
der NachweiZ durch Vorlegung eines Zeichnungs-
schcines zu erbringen, aus dem einwandfrei
hervorgeht, daß die Kriegsanleihe ans eigener
Zeichnung hcrrührt. 7547

kiniljb

8e!i6N

Lvköve

7525

k'SkZSk'
7°sppic:!iS

W. I-snckss Södns

füv lAöbsI 5, fllsnnkaim

7«?

Sckmerrtose LstkeUsclie^
plLsllk uoU LKIrurzle
keL«,

Oesickis-

k^asenkekler

n, nonie V ^
unU äcvILten. „8»Ir.
tässclien" nrvv. okne 8tö-
rnn^ 6er tLxlick. ^rdeit >n
eivcrLtunkte unterOLranve
tkleibenllell Lrkolb.Vtssen-
rckilltlick ein^vrncttrele ^teUiocle, Uiv lUlLLerkolxe
vermeläet. ttilke bei ^Lrdeo, UkUern, t tocken,
8onullcr«prv8sen, lÄtovierllnxell!nst.llLLreo

kki»IIl»I. Illitltul Lerckv. 81ei»v»lla
-I«llukeim, ? S, 13, ?«rll5pr«cl>er 4ül3.


Otteriere unci Wsik^sins.
priML ^iasoiisnwsins, xute ^arken

. KiÜlbk, Liisöi'öi v. VMMSlMg

7629 Erosso IVIsntolLasso 21.

^ Soeben erschien in unserem Verlag; !

Dr. Iulius Curtius (Heidelberg) ;

BiNarK Plaii eiiies :
AeuWn VolksiliirtsAstsrlits. r

65 Setten 8». PreiS Mk. 2.20. !

? Jn heutiger Zeit der wirtschastlichen Neu. E
^ ordnung geben Vismarcks bisher noch nicht stih. 4

ch ständig behandelten Pläne zur Echasiung einez !
5 deutschen Wirtschaftsparlamentes wichtige Auz. 4
- blicke und Anregungen. ..-

Gleichzeitig füllt daz Z

Anregungr __

j Merkchen eine merkttche Lücke i'n der Bisma^ !
^ Literatur aus. ?

Zu beziehen durch alle Buchhcmdlungen. Wo

^ nicht crhältlich durch den Vcrlag

r Seidelbcrglr VeckDOIt». Lruikerei:

^ G. m. b. H. 4


Oie wahl
zur evang. Generalsynode

ftndet Sonntag, < -en 29. September ds. «rs

nach Schluße des Gottesdienstcs biä 5 Uhr statt.'

1. Wahlbezirk; Die Heiligaeist-Kirchengemelnde

der Altstadt. (Beide Pfarreicn). Aom
Karlstorbahnhof bis zur Mitte dcr
SandgasieundSchisigasse.
Wahttokal: Altes Rathanö.
Erdgeschoß Cingang Hirschstraße.

2. Wahlbezirk: Die Providenz-Kirchengemeinde.

Von der Mitte der Candgasse und
Schiffgasse bis Sofienstraße einschl.

Wahllokalr Gemeindesaal Karl
Lndwigstr. 6.

3. Wahlbezirkr Der Rohrbacher-Bcrirk. Südlicher
Bezirk der ChristuS.Ktrchenge-

meinde. Grenzlinie: Die Mftte dcr

Blnmenstraße.

»kM

4. Wahlbezirk:

WahllokMr Konfirmandensaal
-er Chr»ft»Skirche.

Der Beracheimev Bezirk. Nörd-
lichev Bezirk der Christus-Kirchen-
gemeinde. Von der Mitte der
Blumenstraße nördlich.

Wahllokalr Untere Tnrnhalle im
BangerowschulhauS.
Schlierbach. Wahllokalr Neues
Schulhaus.

Die Wahl ift an die auf den verösientlichten Vor-
schlaasltsten enthaltenen Bewerber gebunden. Ttimm-
zetteh die eine Unterfchrift, einen Vermerk oder ein
sonstiges Kennzeichen tragen, sind ungültig.

Heidelberg, den 20. September 1919.

D«r evang. Kirchengemeinderatr

Schlier. 7471

6. Wahlbezirk

ktirsttNir- llüü lnztsii^tedr-IliMllt

KrämsrZLSSS b, nüfte 6er NeiUZLeiZtkircbe
keglnn eroes neuen Tanrkursss am 2- Oktoder.
6eft. 0nmelckunxen dittet msn dLlcftgst ru macden.
Separste Linrel-Uaterricdte ru jeäer Isxesreit voll-
stknckix ullLenlert.

7492

0. 0.

empfiedlt 6787

Ksrtllvr kottllllllii«!

Klingentorstr. 6» l'el. 272tz

kMSrVSIWllSI'IIUH-LW^

- t^srlZruke.-

beuer- u. ftinbiucdcftedstskI-Vers'lcherunL
Lerirkrvertretungi kkr fteiäelberg:
SerierllillZentur /^iejieriselcjSr,
leleson 1572, fteiäelberxx, ftsuptrtr.llZ s«

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