Hoffmann, Richard [Hrsg.]; Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Hrsg.]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (2,6): Bezirksamt Cham — München, 1906

Seite: 47
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Chammünster.

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FR. KuGLER, Handb. d. Kunstgesch., Stuttgart 1^ (1872), 575. — H. OTTE, Gesch. d.
romanischen Baukunst in Deutschland, Leipzig 1874, S. 45g. — Ders., Handbuch d.
kirchl. Kunstarchäologie, Leipzig I" (1883), 311, 394; ID (188g), 102, 313. — ROBERT
DoHME, Gesch. d. deutschen Baukunst, Berlin 188g, S. 77. — JÄNNER II, 310, 490;
III, 60, 313, g88, 389. -— B. RiEHL, Kunsthistorische Wanderungen durch Bayern,
Denkmale frühmittelalterlicher Baukunst, München und Leipzig 1888, S. 96 f. —
DEHio u. v. BEZOLD, Die christliche Baukunst des Abendlandes, Stuttgart 1892, I, 214.
— G. EBE, Der deutsche Cicerone, Leipzig I (1897), 80, 344. — G. JAKOB, Die
Kunst im Dienste der Kirche, g. AufL, Landshut 1901, S. 72, 269. — MAX STÜCKL,
Beschreibung von Chammünster, Cham 1901. — M. FASTLiNGER, Die wirtschaftliche
Bedeutung der bayerischen Klöster in der Zeit der Agilulfhrger, Freiburg 1903,
S. 60 f., 70, 120. — W. GöTZ, Geographisch-Historisches Handbuch von Bayern,
München und Leipzig 1903, I, 766.



Handschriften. Grabsteinbuch des Freisinger Fürstbischofs JOHANN FRANZ
ECKER VON KAPFiNG (169g—1727), cgm. 2267, tom. II, 47, 47 b, 48, 49, go. —
R. ScHUEGRAF, Chorstift Chammünster mit Verzeichnis aller Erzdechanten, Dechanten,
Pfarrherren, Prediger von 1126—1833. MS. O. 83 im Hist. Ver. (Vgl. VO. XXVII,
410.) — Ders., Sammlung alter Grabsteine, Epitaphien und Gemälde in der Kirche
zu Chammünster und in Cham. MS. O. 839 im Hist. Ver. (Vgl. VO. XXVII, 411.)
— Ders., Materialien zur Geschichte von Cham, Stadt und Markgrafschaft, Eschelkam,
Chammünster und Umgebung. MS. im Hist. Ver. O. 792/2.
KATH. PFARRKIRCHE ST. MARIA HIMMELFAHRT. Matrikel
R., S. g8.
Geschichte und Baugeschichte. Die Gegend um Cham ist von Herzog
Otilo (ca. 737—743 u. 744—748) dem Kloster St. Emmeram in Regensburg geschenkt
worden. Die Mönche von St. Emmeram erbauten hier zur Kultivierung und Pasto-
rierung des Landes eine Zelle, aus der Dorf und Kirche Chammünster hervorgingen.
Die Schenkung Otilos hatte nicht lange Bestand. Sie wurde indessen vom Sohne
Otilos, Herzog Tassilo III. (749—788), wiederhergestellt. Eine neuerliche Beein-
trächtigung der Zelle und der zu ihr gehörigen Mark wurde durch den Bischof
Baturich von Regensburg abgewehrt, der am 14. Dezember 819 die Mark umritt und
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