Hoffmann, Richard [Editor]; Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Editor]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (2,6): Bezirksamt Cham — München, 1906

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Furth i. W.

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Bapt. Walser von Syrenburg »auf Glainaign, Schachtn, Wetzel, der Churfürstl : Drl :
in Bairn gewester Obristen zu Pferdt und Fueß, dann der Rom. Kayß. Mayst. Pfleger
und Gränitz-Haubtmann zu Furth«, j* 27. Oktober 1713, im 71. Lebensjahre. Soln-
hofer Stein mit dem Wappen, von Trophäen aus dem Türkenkriege umgeben und
mit einem Schlachtenbild in feinstem Relief.
Im Grabsteinbuch des Freisinger Fürstbischofs JOHANN FRANZ ECKER von
Kaphng (1695—1727), cgm. 2267, tom. I, fol. 73 u. 74 sind in der Kirche zu Furth
folgende Grabsteine abgebildet, die jetzt nicht mehr vorhanden sind: 1. Wollt
Pfeil zu Haslbach, Haubtmann zu Furth, j- 10. Oktober 1574, 44 Jahre alt, seine
Söhne Georg Bernhart, Hans Wolff, Georg Ott Hainrich und Otto, sowie seine erste
Ehefrau Susanna Hochenkirchen, Katharina, seine eheleibliche Schwester und seine
andere Hausfrau Sara Leuprechting. Unten die Wappen der Pfeil, Hochenkirchen und
Leuprecht. — 2. »Frau Catharina Jakobe Pelckhofferin, gebor. Armans Pergerin, Georg
Sigmund Pelckhofers aufStachensriedt und LiechteneckhConfrau«, j 2g. April 1651.
Unten die beiden Wappen. — 3. Maria Franziska, eine geborene Jettingerin, j- 1660,
3 Jahre 2 g Wochen alt. Unten die Wappen der Jettinger und Aufseß.
Glocken. Vier Glocken von Johann Florido in Straubing, 1790.
KATH. WALLFAHRTSKIRCHE HL. KREUZ. Nebenkirche von
Furth. Matrikel R., S. 61. — VO. X, 118, 148, 161. — ZtMMERMANN, Kalender IV,
181. — GRUEBER u. MÜLLER, Der Bayrische Wald, S. 274. — Die Stadt Furth im
Walde, in der Oberpfalz, und deren Kreuz- und Wallfahrtskirche zu Ehren des
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Wallfahrts-
Hl. Kreuz.

Heft VT.
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