Universitätsbibliothek HeidelbergUniversitätsbibliothek Heidelberg
Metadaten

Österreichisches Archäologisches Institut [Editor]
Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien — 1.1898

DOI article: DOI article: DOI Page / Citation link: 
https://doi.org/10.11588/diglit.19227#0174

DWork-Logo
Overview
loading ...
Facsimile
0.5
1 cm
facsimile
Scroll
OCR fulltext
iö2

Aufklärung über diese dunkelste, aber auch wichtigste Stelle der Inschrift
erhoffe ich von dem Scharfsinne und der Unbefangenheit anderer; inzwischen
sei folgende Lesung, die einige Zeilen (3. 5. 7. 8. 10. n.) der Urkunde richtig
und sicher herzustellen meint, in anderen, für deren Ergänzung verschiedene
Möglichkeiten vorliegen, bloß beispielsweise und mit allem Vorbehalte einen
Vorschlag einsetzt, weiterer Prüfung anheimgegeben:

[Spxoug ok oovxov 101c, npsafieoi iolq <&aa7]Xcxav? MauaacoX-
loq Y.a.1 'Apx£|j,c<jca ? ö^oajavxes Ac'a xaE 'ÄXtov xaE Lav xac

ßaaiXeioug? sjxfievjefv xocc; ü)[j,oXoyyj[i£Vocg ttoxE
OaarjXc'xac; aSoXwg xac aßJXaßecüs" ö^oaavxov §£ xaE <&a-
<37jXcxav oög xivag? xa MJaüatjwXXog ypa^rjxat xaxa xa[ü-
5 xa £[iji£V£rv xocc; ü)[xoXoy]7j[i£VOis £^atpö)vx£g xo ßaac[X£-

wg opxtov? . exxtvovxw 8e xäc; xjaxaotxag MauaawXXoc; <Daa7]Xc-
xatc; xac Mauaac&XXwc <&acrrjX]cxäv et xcveg öcpec'Xovxc £[x pjaE
xpcacv xafr' 8x1 Tcpoy£yp]a[7r]xac. xwv S£ £[i7tpoa8,£ auv-

ßoXacwv icpcv.........Jac'av xaxaXacp&rj[j,£cv, Sc'xag

10 S6[i£tv MaüaawXXov <Daar)]Xcxatc; xaE <&aar]Xcxac; Maua-

awXXwc xafr' 0 xa <E»aarjXcxa]c xaE MaöaawXXog 6[ioXoy^aü)v[xc.

Athen. ADOLF WILHELM.

Neue Militärdiplome.

Der Freundlichkeit Herrn Professor Brunsmids danken wir es, dass wir hier
das Facsimile einer vor kurzem gefundenen und in das Agramer Museum gelangten
Platte eines Militärdiploms wiederholen können. Wie Prof. Brunsmid später
erfuhr, war dieselbe Ende Mai 1896 vom Gehilfen des Mitrovitzer Fischers
Adam Salzmann beim Fischfange in der Nähe des Dorfes Bijela Crkva, etwa
drei Kilometer von Raca im Mitrovitzer Bezirk aus der Save gezogen worden.
Die erste Nachricht und Abschrift erhielt Brunsmid von Herrn Nuber in Essek,
der die Platte selbst erwerben wollte. Doch gelang es, sie gegen einen mäßigen
Preis dem Museum zu sichern.

Es ist die zweite Tafel des Diptychon, die, der gleichartigen Beschaffenheit
der Militärdiplome entsprechend, auf der inneren Seite den Schluss der Urkunde
 
Annotationen