Deutscher Wille: des Kunstwarts — 30,4.1917

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aommea veräea: v!r dlttea äringeaä, ua» uaver!»nxte !l4»au»lcripte u»v. Sd«rd»«pt aledr eiaru»e»äea. /
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ru» kriekättctterea lc»Um »u«reiekea vüräe. / Xu» eatspreodeaäea Orüaäea lc»aa äe Her»u»xeder keeuede vur

»aaedmea, veaa elae 8preedre!t vorder vere!ad»rr »roräea !»t.

Dichtungen von

Lerömanö AvenarLus

Eine Dichmng. 12.verdejs.Aufl. Gebunden 2.5 o M.

„Avenarius gehört zu denen, die schon die feinsten Sensationen erhaschen und fie nicht mehr plati
wiedergeben, sondern in die Schilderung verarbeilen; bis ins tiefste pathologische hinein fieht er
klar, und was er fieht, teilt er nicht in xathetischer Form mit, sondern in einer Sxrsche, die dem
Gegenstande knaxx anfltzt, wenn ste auch von reicher Gemütswärme durchtränkt erscheint. Im
ganzen kann man seinen Zyklus „Lebe^ wohl ein psychodrama im Gewand lyrischer Ergüffe
nennen, das in eitzern HoLen Liede des künstlerischen Öxtimismus ausklingt; inhaltlich stellt fich
das Gedicht damit etvMMeben ein Venkmal der bildenden Runst wie Rlingers Radierung „An
die Schönheit*. HWM (Rarl Lamxrecht, in d. „Deutschen Geschichte".)

„Lebe!" ist ein Fest1ag^b»k, in dem alles zusammenklingt vom schlichten Liede bis zum schwung-
vollen tzymnus, von der schmerzlichen Rlage bis ;um jauchzenden psalm — alles, was ein Gstt
zum Erleiden und Lrleben in seiner starken Menschenbrust zusammengexreßt hat. Ein Buch der
Erlösung ist diese zyklische DichLung ein Heilandsgeschenk an die Mühseligen und Beladenen. In
der neueren deutschen Lyrik wird es leuchten in remem Geistesglanze, der nicht zu trüben ist."

(M. G. Lonrad i. d. ^Gesellschaft^.)

Stimmen und Bilder rr-ue Gedichte. 7. Auflage. Mir Buch-

schmuck vsn I. V. Lisiarz. Gehefrer 2.5o, gebuuden Z.5o M.

^wenn man diese wunderbar schönen Gedichte liest, fo fühlt man bei jedem Reim, bei jedem
Rhythmus, wie eine Stimme in den Worten zwischen den Zeilen lebt, die heraus will, die die
Lignung der verse zum^vortrage beweist." (D. Tageszeitung, Berlin.)

DlS Rinder V0N Mohldorf. Ein Idyll. Mir Bildern von

rvilhelm Sreinhausen. ö.verbesierre Aufl. Geh.M. 1.5o, geb. 2.5s M.

N)o er bekannt wurde, ward dieser „herrliche Meistersang von der Macht genialer Menschenliebe",
wie M. G. Conrad ih'n beim Lrscheinen nannte, auf das Freudigste begrüßt. — Wir machen
besonders auf die außerordentlich schönen Ieichnungen von Milhelm Steinhausen aufmerksam,
die dieser nach Einband .und Ausstattnng überhanxt besonders schonen Ausgabe in vollbildern
beigefügt find.

verlag von Georg D. M. Tallwey in MLrnchen.
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