Österreichisches Archäologisches Institut [Editor]
Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien — 5.1902

Page: 93-94
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154") un4 ävo'fnoüv (64) || Stacpaivovcsj] vgl. 16 und
Ecphr.Tellur. 170.182 |j xal ot'oug äv] vgl. Ecphr.pumil.
5 7 f. (SäxtuXoi) axXvjpoSsppot. 5s xai xa^stg xai ot’ouj
av sx ot ßov)XäxY]j xai axaxavsus und 53 f. ■ij öxotov
av zö xpöacoxov äv9-pcoxog sx°c xoXXotg f]\Coij ooy-
"fupvaa9-stg, wo auch unsere Stelle die Richtigkeit
der Emendation s'Y'puiJ'Vaaü’Sig erweist vgl. außerdem
Ecphr. fringill. (Urbin. 134) f. 218’" xoXXotg xoXspotg
s"f'Y PU|J.vot.a3-sis und dazu f. 217" puptotj ts Totoöxotj

äYräatv IvvjQ'XYjxcog, Chr. 6668 äxs TioXXatg svyjü-XYj-
xcbs päxatg sgsTi ßpscpoup, Monod. 75 (Kurtz) päxatc;
xoXXatj svaö'Xijaag || 75 f. die Ergänzungen stützen
sich auf Chr. 657g f. uxsp aÜTOV Bptäpscov sSst^sv (V)
ixaTÖ~fX stP) I u7tsP aÜTÖv ’EYxiXaSov, üxsp Tuiptövos
hpäaop, — in der später folgenden Liiclce glaube
ich folgende Worte aus B ergänzen zu können:
. . . . l'va 8s fj |jtvtj|iY] soTt. tö Ss a. . ..

Krakau LEO STERNBACH.

Antike Denkmäler in Siebenbürgen.

Im Folgenden erstatten wir Bericht über eine
Reise nach Siebenbürgen, die wir im Auftrage des
österr. arch. Institutes in der Zeit vom 15. August
bis 2. Septemberf
1901 ausführten.

Wir erfüllen vor
allem eine ange-
nehme Pflicht, in-
dem wir unseren
besten Dank für die
allseitig gefundene
Unterstützung aus-
sprechen, insbeson-
dere den Herren:

Professor Posta in
Klausenburg, Schul-
inspector Stefan Te-
glas und Dr Wolff
in Torda, Grafen
Zicliy in Földvar,

Professor Wolf in
Karlsburg, Studien-
oberdirector Gabriel
Teglas in Deva und
SrExcellenz Grafen
Dr Geza Kuun in
Maros-Nemeti. Der
archäologischeTheil
desBericlites ist von
Münsterberg, der
epigraphische zum
größeren Theile von
Oehler gearbeitet.

Napoca (Kolozsvär, deutsch Klausenburg).

Das reichhaltige Museum, das namentlich in
früherer Zeit neben Hermannstadt einen Sammel-

punkt für die Funde aus Dacien bildete, war bei
unserer Anwesenheit noch in unzulängliclien und
schlecht belichteten Räumen untergebracht, soll a,ber

demnäch st unter Lei-
tung des neuen Di-
rectors Univ.-Pro-
fessor DrBela Posta
in dem Neugebäude
der Universität eine
würdigere Aufstei-
lung finden.

Als Neuerwerbun-
gen des Museums
zeigte uns Professor
Posta eine Gladiato-
rengruppe aus Bron-
ze, die er demnächst
selbst zu veröffent-
lichen gedenkt, und
die Statuette einer
Yenus. Aus dem
älteren Bestande er-
schienen uns bemer-
kenswert:

I. Grabrelief aus
Kalkstein (Fig. 19),
h. 1 * 14 m, br. 0’99 m,
d. O'l I m. Der obere
Rand ist abgebro-
chen doch kann
nicht viel fehlen,
weil rechts noch ein
viereckiges Dübel-
loch sichtbar ist; außerdem fehlt ein Stück der linken
unteren Ecke. Die Platte ist durcli eine Querleiste
in ein schmales oberes und ein hÖheres unteres

Fig. 19 Grabrelief in Klausenburg.
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