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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 3.1933/​1935(1936)

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https://doi.org/10.11588/diglit.27454#0311

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Die Tierknochen.

Bon Dr. Heinz Tobien, Freiburg i. Br.

Eine erste Durchsicht der Tierreste aus öer Latenesiedlung von Hoch-
stetten ergibt folgenden Haustierbestanö (die genauere Beschreibung der Kno-
chenreste, die im übrigen weitgehend zertrümmert sind, soll an anöerer Stelle
erfolgen):

Haushund (nach den vornehmlich aus Mandibeln unö Extremitäten-
knochen bestehenöen Resten zu schliehen, scheint neben einer jagdhundgrohen,
häufigen Rasse noch eine weitere von kleineren Dimensionen vertreten zu sein).

Hauspferd (kleiner, zierlicher, dem helvetisch-gallischen Pferöe Mareks
vergleichbarer Schlag),


Hausschwein (kleine palustri^-ähnliche Form),

Hausrinö (kurzgehörnte, kleine Rasse),

Hausziege (schraubenhörnige Form; vgl. 2lbb. 126),

Haussch af (kleine Rasse, mit schwach entwickeltem Gehörn).

Llnter diesen Resten sind solche von Schwein unö Rinö vorherrschend.

2In Wildtieren, die nur spärlich vertreten sind, fanden sich bis jetzt:
Diber,

W ass er r a t te?>

Feldhase,

Fuchs,

2ltis,

Fischotter >

Wildschwein,

Edelhirsch (nur durch ein bearbeitetes Stangenfragment angezeigt),
ferner Vogelreste.

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