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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 3.1933/​1935(1936)

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https://doi.org/10.11588/diglit.27454#0387

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ä) Altenburg A. Waldshut-Sinkelosebuck; Präh. Zeitschr. 20, 1929,
S. 175,4 Abb. 5,2; S. 176, Abb. 6 a (Hier Abb. 160 e). Hellgrau mit einem
dunklen Längsband.

b) Jstein-Hardberg. Slg. Hstein R. 15. Gefunden Spätjahr 1932 beim
Abdecken des Löhes über dem Steinbruch. Länge 13,2: Breite 5,1: Dicke
2,2 em. Hellgrau mit wenigen öunklen Längsbändern. Llnterkante der Schneide
z. T. ausgebrochen, zeigt unter weihlicher Rinde schwärzlichen Kern des Ge-
steins, während der Längsstreifen auch im Bruch bräunlich ist (Bad. Fber.
3. 143) (Abb. 160 b unö Taf. l, 3 b).

c) Hhringen A. Freiburg. Gefunden von Landwirt Frieör. Birmele,
Jhringen, vor 1930 in einer Kiesgrube. Mus. f. älrgesch., Hnv.-Ar. 1099. Bad
Fber. 2, 234f. Länge 15,8; Breite 6,2; Dicke 2,5 cm. Gewicht 351,6 §> spez.
Gewicht 2,78) (Abb. 160 a und Tas. I, 3 a).

Dagegen ist von der üblichen Form eines Steinbeils:
ck) Jstein--Auf dem Klotz, gefunöen von R. Lais 1931 auf öer Stelle seiner
Ausgrabung in der spätbronzezeitlichen Siedlung. älnterseite öes Rumpfes
nackenwärts flacher als Oberseite, vielleicht beruhend auf Materialdesekt.
Länge 6,5; gröhte Breite 4,3; Dicke 1,4 cm. Gewicht 59,6 §, spez. Gewicht 2,68.
Müs. f. Ä^rgesch. 2nv.-2lr. 1100 (Abb. 160 c und Tas. I, 3 c).


Das gröhte Stück schliehlich hat im Profil Steinbeilform, nur an der
Schneide ist es oben etwas mehr gewölbt als unten und dürste auch seiner
ganzen Form nach eher als Hacke gebraucht worden sein:

e) Kenzingen A. Emmendingen, Bad. Fber. 2, 234. Länge 22,8; Br. 6;
Dicke 3,4 cm. Städt. Sammlungen Freiburg i. Br. (A'bb. 160 ck und Taf. l, 3 ck).

Der Stoff bei allen Stücken (Ossenburg u. a—c) ist öerselbe, nach R. Lais
ein gebänderter, alpiner Schiefer, der so weich ist, dah er sich mit dem Messer
leicht rihen läht. Die Längsachse der Stücke geht parallel zur Schieferung.

Reuerdings sind bekanntgeworden zwei Stücke aus dem gleichen Material,
die sich im Besih von Ratschreiber a. D. Hasenfratz, Antereggingen A.Walds-
hut befinden und aus der Gemarkung stammen sollen; Länge 6—7 cm, Breite
3—4 cm, Llnterseite flach, Oberseite gewölbt.

Bronzezeit.

Die wenigen Funde der Frühbronzezeit (Stufe nach P. Reinecke) er-
fahren durch das Grab von Jmmendingen und die Siedlung von Büsingen
eine willkommene Bereicherung; der Dreieckdolch von Rastatt mit seinem
massiven Griff ergänzt die Klinge von Jmmendingen.

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