Bredius, Abraham [Oth.]
Künstlerinventare: Urkunden zur Geschichte der holländischen Kunst des XVIten, XVIIten und XVIIIten Jahrhunderts (Band 3) — Haag, 1917

Page: 807
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SOMEREN , (B. v).

807

t.) 1668. 80. Mai.
Erwähnung des Sterbehauses von Leonora van Someren,
Witwe des Barent van Someren, wo am 13. September 1650
eine Auszahlung stattgefunden hatte. *)
ZU PAULUS VAN SOMEREN.
Über den trefflichen Bildnismaler Paulus van Someren, Bruder
von Barent van Someren, findet man bei Kramm, bei Walpole
und noch anderorts Notizeu zusammengestellt. Walpole giebt
auch eine Liste von einer Anzahl von ihm gemalter Porträts.
Ein ganzes Kapitel ist dem Maler ferner gewidmet bei 0. H.
Oollins Baker, Lely and the Stuart portrait painters, London
1912 S- 26 If. Die Dokumente, die ich hier gebe, beziehen
sich auf seinen Aufenthalt in Leiden.
A. ) 1612. 30. Sept,
Paulus van Someren, , wohnhaft in Leiden, etwa
34 Jahre alt, bezeugt für Heynrick de Haen, Maler in Rotter-
dam, dass er von diesem ein Mittel gegen seine Kopfschmerzen
bekommen habe und durch dieses davon befreit worden sei,
ohne dass er dem de Haen dafür Geld., Bilder oder sonst etwas
gegeben habe. Das Dokument ist abgefasst im Hause des Malers
Steven de Gheyn Mi & SL zu Leiden. U
B. ) 1614. 21. April.
Aussage, in der bezeugt wird, das Paulus van Someren,
Maler in Leiden, jemanden, der seine Habe mit Beschlag hatte
belegen lassen, heftig geschlagen habe. U Tags darauf wird
festgestellt, dass der Betreffende Buchhändler von Beruf sei. M
C. ) 1616. 8. Dez.
Daniel de Burchgrave, Seidenhändler in Leiden, bevoll-
mächtigt seinen Bruder in London , um dort von Mr. Pauwels
van Someren, Maler, die Bezahlung einer am 30. April 1616
in Brüssel ausgestellten Rechnung zu fordern. D
1) Prot. Not A. van der Ven, Amsterdam.
2) Prot. Not. Verwey, Leiden.
3) Prot. Not. Craen, Leiden.
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