Deutscher Wille: des Kunstwarts — 31,2.1918

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es hatten, nnd die, welche sagen: ntan
hat uns falsch behandelt, wir wollen
es anders machen.

Ls gibt keine Zucht von außen.
Es gibt nur Selbstzucht, und die wird
durch Vertrauen geweckt und durch
nichts andres. B.

Anzeigen als Anzeichen Nr. 45
Aus dem „Zeitnngsverlag":

Kniegsei'rsklungen

ervsle unä kelrere, je 1,25 liekert Lekrikt-
steller X. V., ....

.Kriegserzählungen, je l M. 25!

Druckfehler

haben sich leider in einigen Aufsätzen
des vorigen Heftes höchst unerlaubt
breit gemacht. In dem Anfsatz „Adal-
bert Stifter" muß es auf S. 56, Zeile
l2 von unten „Mehrheit" statt
„Menschheit" heißen. In dem „Brief-
wechsel zwischen einem Deutschen und

einem Aeutralen" steht auf S. 59,
Zeile 22 von oben „nur" statt nun,
Zeile 3s „Erwartung" statt Erörte-
rung, Zeile 35 „Wortblindheit" statt
Wertblindheit; Zeile 28 ist das
Wort „ g e r i n g f ü g i g e" vor dem
Wort Kleinigkeiten ausgefallen. Auf
S. 4H, Zeile 4 von unten mußte es
heißen der statt „im"; Seite 4l, Zeile
2 von oben mußten statt „müßten".
Ausgefallen ist auf S. U das
Wort von Naumann, anf welches
dort angespielt wird. Es lautet: „Es
wird vom dentschen Volk nicht nur
für sich selbst, sondern auch für den
Kaiser blutig gestritten, denn die Welt
da draußen ruft es uns alle Tage zu,
daß wir den Frieden leichter erreichen
würden, wenn wir ihn ohne Kaiser
haben wollten. Wohl nie ist ein gro-
ßes Volk in so unaussprechlich ernster
Weise vor die monarchische Frage ge°
stellt worden wie wir Deutschen jetzt"
(ans Naumanns Schrift „Der Kaiser
im Volksstaat", Berlin (9(7).

Unsre Bilder

^^^as schöne graphische Blatt von Ludwig Godenschweg hat einen
(^HBlick aus Groß-Sedlitz bei Dresden znm Motiv, zum eigentlichen Inhalt
-ch^^aber das Thema „Winterkälte". Nnd nicht nur auf diesen starren Bäumen,
anf dieser Fläche, in dieser Luft liegt der Frost. Es friert soznsagen anch in
der Technik, man glaubt ihr anzumerken, daß die Platte unmittelbar vor der
Natur fertiggemacht worden ist. Ein gerade dnrch sein „Aubewußtes" ver-
sprechendes Blatt eines in weiteren Kreisen noch ganz unbekannten Dresdner
Künstlers!

Bruno Bielefeldts „Russengräber" erwecken zeitgemäße Lrinnerungen
an den Russeneinfall in Ostpreußen. Das Blatt ist die Verkleinerung eines
Bildes aus der Mappe „Aus Ostpreußens Not", die der Dürerbund heraus-
gegeben hat.

Das Winterbildchen für die Kopfleiste unsrer ersten Seite ist eine der
Leisten von Fritz Philipp Schmidt für Avenarius' „Hausbuch deutscher
Lhrik".

HerauSgeber: Qr. b. e. Ferdinand Avenarius in Dresden-Blasewitz: verantwortlich: der
Herausgeber. Witleitcnde: Artur Bonus, Or. P. Lh. Hoffmann und Wolfgang Schumann —
In Ssterreich-Ungarn für hcrausgabe u. Schriftleitung verantwortlich: Or. Richard Batka in Wien Xlll/e —
Sendungenfür den Text ohne Angabe eines PersonennamenS a» dic »Kunstwart-Leitung' in
Dresden-Vlasewitz — M an u sk rip t e nur nach vorheriger V er ein b a run g , widrigenfalls
keinc Verantwortung übernommcn werden kann — Verlag von Georg D. W. Lallwey — Druck von
Kastner L Lallwey, k. Hosbuchdruckerei in München — Geschäftsstellc für Berlin: Georg Siemens, V sr
Kurfürstenstr. S — Deschäftsstelle für Ssterreich-Nngarn: Hofbuchhandlung MoritzPerles, Wien I, Seilergasse i
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