Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur — 25.1909-1910

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g. segantini entwurf zum triptychon „werden, sein und vergehen". zeichnung

DIE „KUNSTSGHAU" WIEN 1909 Maurice Denis gelangt Gauguin und Van Gogh, allem seinem Reichtum, der für jedes Problem seine Breithut sind u. a. zu nennen, das enfant terrible

u A. n . N fK der immer wieder suggestiv mitreißt, wirken daneben eigentümliche Lösung hat. Das rein illusionistisch (mit Betonung des ersten Wortes) der Ausstellung,

NToch einmal hat die Khmt-Gruppe den Notbau schon wie>Uw»J Auc" «ne Gruppe und duftig wiedergege6bene .Wasserschloß., die deko- Oskar Kokoschka, nicht zu vergessen, dessen un'

wo widrig Unfertiges sich erst elementar regt, mehr licher derb. Nicht als Endergebnisse, denn dadurch „ofB„. i.'jstt, ... j ji. smi,.,..». .1« J .u.> c« u„ . v % ' ;,'
noch als voriges Jahr, als das Kunstgewerbe, an würde das Wachstum abgesprochen/aber doch als raffinierte .Judith« und die Silhouette einer alten Frau, benzauber birgt in seltsamen Kindergestalten gnmas-
positiven Ergebnissen reich, überwog. Damals war unumstößliche Erfolge der modernen Kunst sind die S'" tun Huns! die verschiedenen Seiten von Khmts sierende Hintergedanken. Klarer, wie immer, stellt
posinvcu cigcuuiaacu ibu-u, uu & , -nU„ja , u , ü ^. Können dar. Endlich ein vor mehreren Jahren ent- sich der Ueberb ick über die versch edenen Ten-
die Ausstellung auf das heimische Kunstschaffen We ke reichsdeutscher^Maler zu betrachten; Kalck- standenes Werk, die vielbeschriene .Hoffnung«, denzen der modernen Bildhauerei dar; KLINGER
beschränkt, heuer wurde sie international gestaltet, Reuths dreimaliges Bildnis einer Hamburger Pa- Blondine hohen Leibes, hüllenlos in (Athlet), Metzner, Lederer, Luksch, in der Klein-
auf allen Gebieten Vom Kunstgewerbe das übrigens taxier», die Porträts und eine Strandszene von entstellten Schönheit, von den bösen Mächten plastik Gaul, Hoetger, Wackerl'e, Barlach
nichts wesentlich Neues bringt, zu berichten, ist Liebermann sind prachtvoll verschiedene Tempera- derVergänglichkeit umwittert. Um Klimt als geistigen sind hier die bekannten Namen. Die Graphik, zumal
hier nicht der Ort. So aufrührerisch sich allüberall mentsaußeru^ Mittelpunkt - ohne ihn nachzuahmen, denn der die der Engländer, bringt kaum etwas Neues, wie
die Maler gebärden mögen, m.den. größten In- g*»fOK » SÜSÄ bÄ muS Versuch dazu ist keinem wohlbekommen'- scharen man denn auch den ergötzlichen, rauchgrau hing -
teresse sieht man doch den Franzosen zu. Die Orlik der in Augenblicksskizzen1 bn ert muis sich Carl Moll Max Kurzweil, Wilhelm List, wischten Zeichnungen von MaxMayrshofer (Mün-
Henri Mat.sse, Jean Puy, K. X. Roussel, Pierre wohl hier genannt werden. Aus der FuHe sei als «cn I.ARL MOLL,mj» oftgewQrdigte„Qua- chen) in Wien schon begegnet ist. Ganz abgesehen

Harlfinger-Zakucka, L. Blauensteiner, r. oraeniucnem Keiz. aeeuscne und zugleich formale

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