Die Kunst für alle: Malerei, Plastik, Graphik, Architektur — 25.1909-1910

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>i VON AMERIKANISCHER KUNST «

N Gegen das Ende verstärkt sich dann mehr 6. August 1863, setzte seine getreue Jenny V)

(l und mehr die Resignation und die Freude die Worte: „Monsieur Andrieu, Monsieur >\

rj an der Erinnerung. Etwas von der Stirn- est tres malade". Eine Woche später starb (<

K) mung, die über dem Schluß der Flaubert- Delacroix. j)

sehen „Education sentimentale" liegt, spricht _ y\

(l in den späten Briefen an die Freunde. M

Bis dann die Krankheit, die ihn in den U
K letzten Jahren nur selten verläßt, ihm die „Poussin hat 250Jahre auf sein Denkmal warten

, t i j ■ i7- d-c müssen. Wenn er nur zwei Dörfer niedergebrannt K

U Feder aus der Hand nimmt. Ein paar Briefe nätUy wäre ihm das Denkmal früJher gesetzt worden. «

(V diktierte er noch: unter den letzten, vom Delacroix ^

l ■■HMAUH Ii

ß PAUL RIETH >s GENOSSENSCHAFT DEUTSCHER BÜHNEN ANGEHÖRIGER, MÜNCHEN. „DIENSTBOTENBALL" 1900 St

M VON AMERIKANISCHER KUNST heute noch an erster Stelle mit ihrer an Renoir f

v) gebildeten Kunst. Frank W. Benson, Alden Weir und uj

^ Ausstellung des Art Club in Philadelphia. Die Carrol S. Tyson junior leisten als Porträtmaler ►)

(i moderne amerikanische Malerei, soweit sie nicht recht Tüchtiges. M

^ von Whistler auf der einen und von Sargent auf Origineller im gewissen Sinne und auch ameri- /)

(i der anderen Seite beherrscht wird, steht im we- kanischer sind einige abseits Stehende, die sich M

V) sentlichen im Zeichen des französischen Impres- auch den »Ten American Painters« nicht ange- d

\A sionismus. Einer der bedeutendsten Künstler auf schlössen haben: Albert P. Ryder und Arthur <K

H diesem Gebiete ist Childe Hassam, von dem man B. Davies, neben den älteren John La Farge (f) W

N gelegentlich sehr gute Landschaften sieht, daneben und Winslow Homer. Ryder ist der Maler der j:)

A aber auch manchmal ein feines Interieur, wie z. B. Träume und der Phantasie. Aber das Gedankliche v

N >The little Flower-Shop<, das auf der Ausstellung und Spirituelle, das seiner schwermütigen Kunst /)

(i des Art Club in anhaftet, konnte W

K) Philadelphia aus- die gute Malerei, d

\i gestellt war —eine V 3-V(.^. M'uMSvtiN.Kmwwtivt 19o5. die er hat, doch ^

W Dame in Gelb in f\ nicnt schädigen, (i

N einem Ensemble ^^X* r W Selbst wenn er so |>)

d von Weiß und \^JL~. (? ^T$>\ gefährliche Dinge M

A Grün. Auf ähnli- B# r-Tf - - KS i . \ macht, wie Bilder \)

(4 chen Wegen geht j \ _J p"^?"17" zu Wagnerschen

y) Doucharty. Ne- V'Kjtfc^ yj ■ r\ Musikdramen, r)

j) Doucharty. Ne- ^ t /\ v\ Musikdramen, 0

M ben den Impres- ^ ^JjsJ bX*I jUh* bleibt er ein guter, ü

/) sionisten war be- A £ 'Iii \/i fcST sinnlich starker (•}

sonders die Schu- ^§ iÄu L Maler, und selbst

d le von Fontaine- j»,. ^H^^ » \t/ :i seinen zar- V<

►\ bleau vorbildlich J ^^^^fc tf*^I testen Träumen ?J

(i — der verstorbene jj^ 9& J von Jeanne d'Arc n<

K) Twachtman hat £imm In. unt* aus Shake- ()

M gute Flußland- XjSb speare, in seinen ^

A Schäften im Sinne j4r 1F-^mp Phantasien aus V

^ von Daubigny ge- ^^^^|^H t^K*^ Chaucer und alten k\

d malt. Mit Figuren- flHHP^ ^ t^ oi;-.» Balladen wird er

K bildern steht Ma- nie zum bloßen )i\

ry Cassat auch eugen osswald Münchner bauernkirta 1905 Illustrator. Als U

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