Deutscher Altphilologenverband [Editor]
Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes — 20.1977

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3. Der Verlag Herder (Freiburg-Basel-Wien) stellt das Wörterbuch der Päd-
agogik bis zum 30.4.78 zum Preis von DM 98.- zur Proskription. Die 3 Bände
im Schuber bieten auf 1136 Seiten bei mehr als 500 Stichworten eine längst not-
wendige Bestandsaufnahme und i. a. eine ausführliche Information. Acht Fach-
leiter zeichnen verantwortlich für 8 Fachgebiete, für die über 300 Autoren schrie-
ben. Der Altsprachl. Unterricht gliedert sich auf 3V2 Seiten: Zur Geschichte; Be-
gründungsversuche; Praxis; Gegenwärtige Situation und Zukunft. Die Begrün-
dungsversuche wirken überholt und schablonenhaft. Daß sich „zur Praxis des AU
keine zuverlässigen Aussagen machen lassen, weil es an Untersuchungen der Un-
terrichtswirklichkeit fehlt“, ist sachlich falsch: ein Blick in die im Literaturverzeichnis
genannten Arbeiten von R. Nickel hätte da weiterhelfen können.

Johannes Jacobs zum Siebzigsten!
Der Kassenwart unseres Verbandes, StD i.R. Johannes Jacobs in Kiel,
vollendet am 11. November 1977 sein 70. Lebensjahr. Diese Zahl wäre in
jedem Falle ein Anlaß zu einem herzlichen Glückwunsch, aber für uns und in
diesem besonderen Falle ist sie es doppelt und dreifach: Sind es doch schon
25 Jahre, daß Johannes Jacobs das Amt des Kassenwarts versieht! Bei dem
raschen Wechsel aller sonstigen Funktionen in einem Verband wie dem un-
seren darf man also ruhig sagen: Seit unvordenklichen Zeiten ist Johannes
Jacobs für uns tätig, eine Säule unseres Verbandes. Mit dem herzlichen Glück-
wunsch und den guten Wünschen für die Zukunft verbindet sich also unser
ganz herzlicher Dank für so ausdauernde, treue Mitarbeit.
Hermann Steinthal

„Das Budget muß ausgeglichen, der Staatsschatz auf gefüllt, die Staatsverschuldung
vermindert, die Überheblichkeit der Bürokratie gedämpft und überwacht und die Un-
terstützung fremder Länder eingeschränkt werden, damit der Staat nicht bankrott
geht. Das Volk muß gezwungen werden zu arbeiten, statt seinen Lebensunterhalt vom
Staat zu erwarten.“
CICERO

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