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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 3.1933/​1935(1936)

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https://doi.org/10.11588/diglit.27454#0099

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der Westmauer waren im Drand gerötet. Von Mörtel hat sich an dem nuf-
gedeckten Mauerwerk nirgendK eine Spur festste'llen lassen. Der aus 4 m
Entfernung gegen die Nordostecke des Gebäudes herangeführte Schnitt D
ergab mit aller Deutlichkeit, daß auf der Außenseite keine Baugrube vor-
handen, sondern die Mauer von unten nach oben etwas vorspringend gegen
den anstehenden lehmigen Doden geseht war. Der reine Löß setzt unmittelbar
unterhalb der untersten Fundamentlagen etwa 1,3 m unter der heutigen Ober-

Abb. Z2. Riegel

fläche ein. 2lus dieser Bauweise erklärt sich ohne weiteres die oben ver-
merkte Verschiedenheit in der Konstruktion der 2lußen- und^ der Jnnenseite
der Mauer.

Der Vische gegenüber ließen sich an der Ostwand die Spuren eines Ein-
gangs nachweisen. Die Mauer war hier nach der Mitte zu unterbrochen und
die Oesfnung mit zahlreichen durcheinanderliegendLn Steinen und Schutt aus-
gefüllt. Aach dem Nusräumen konnte 2,5 m von der inneren Ecke entsernt
der Ansatz einer Treppenwange sestgestellt werden, vgl. 2l'bb.33. 2lllerdings
konnten weder außerhalb noch innerhalb Ler Mäuer Treppenstufen wirklich
beobachtet werden. Es sand sich aber der gleiche Dauschutt wie in öer Ein-
gangsöfsnung der Mauer auch im Jnnern des Gebäudes in dsr Breite bes
Eingangs. Hier reichte er 1 m von der Innenseite der Mauer entsernt bis
zu der Tiese von 1,5 m unter die heutige Obersläche, eine Tiese, in öer sich
sonst nur der ungestörte Löß vorsand. Zusammengehalten mit dem Befund

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