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Badische Fundberichte: amtl. Nachrichtenbl. für die ur- u. frühgeschichtl. Forschung Badens — 23.1967

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https://doi.org/10.11588/diglit.44899#0020

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Eduard Sangmefster

Sn 61/14:
Graues Randstück einer mitteldicken, unverzierten, flachen Schale.
Sn 61/15:
Grauer, feintoniger Scherben eines mitteldickwandigen, kugelbecherähnlichen
Vorratsgefäßes mit Kerbrand (Taf. 1, 1).
Sn 61/18:
Klinge aus grau-rötlichem, nicht durchscheinendem Silex, mit schwachen Retu-
schen an den Langseiten und wenig ausgeprägtem „Sichelglanz“ an einer Ecke.

B) Binningen, Ldkrs. Konstanz, Gewann „Unter Sand“, Kiesgrube Schädler, 1962
Neben etwa dreißig mitteldicken, unverzierten Wandscherben (Sn 62/86—87), fünf Knochen
(o.Nr.), einem Zahn eines großen Säugers (o.Nr.) und acht Klingen, Abschlägen und Kernstücken
aus gelbbraunem, rötlichem oder grauem, nicht durchscheinendem Silex (Sn 62/88—90) und einem
Mahlstein (Sn 62/91) wurden folgende Einzelstücke geborgen:

Sn 62/42:
In sich gebrochenes, graues, feintonig-glattes Randstück eines Bauchknickgefäßes
mit unregelmäßig eingestochenem, fünfzeiligem Formstempelband, das nach
unten in locker gesetzte Doppelstiche ausläuft (Taf. 1, 11).
Sn 62/43:
Grauschwarzes, feintonig-glattes Randstück eines Bauchknickgefäßes mit sauber
gesetztem, mindestens dreizeiligem Formstempelband (Taf. 1, 21).
Sn 62/44:
Graues, feintonig-glattes Randstück von großem Bauchknickgefäß mit Resten
eines Horizontalbandes aus einzeiligem, schnurartig wirkendem Furchenstich
(Taf. 1, 13).
Sn 62/45:
Gelber, feintonig-glatter Wandscherben eines Bauchknickgefäßes mit Muster
ähnlich dem vorigen, aber mit ausgesparten, kleinen Rechteckfeldern (Taf. 1,29).
Sn 62/46:
Gelbgrau gefleckter, feintonig-glatter Wandscherben, anscheinend von Bauch-
knickgefäß, mit Resten einer breiten Horizontalzone aus Reihen einzelner,
sorgfältig gesetzter Einstiche eines Formstäbchens mit halbrundem Querschnitt
(Taf. 1,15).
Sn 62/47:
Grauer, feintonig-glatter Wandscherben von Bauchknickgefäß (?) mit Doppel-
reihe scharf eingeschnittener Halbmondstiche (Taf. 1, 23).
Sn 62/48:
Grauer, gelblich gefleckter, feintonig-glatter Scherben vom Knick eines Bauch-
knickgefäßes mit stehenden, geschweiften Dreiecken in feinem Furchenstich,
Resten einer flächigen Stempelverzierung auf dem Knick und Doppelreihen
locker gestellter, vier- bis fünfzinkiger Stempelabdrücke neben dem Dreieck
(Taf. 1, 17).
Sn 62/49:
Gelblicher, feintonig-glatter Knickscherben von Bauchknickgefäß mit von einer
Knubbe ausgehender Girlande in Ritztechnik und Resten stehender und
hängender, stichgefüllter Dreiecke auf Hals- und Bauchansatz (Taf. 1, 14).
Sn 62/50:
Gelblicher, dünnwandiger Scherben mit Resten eines ähnlichen Musters (Taf.
1, 16).
Sn 62/51:
Grauer, feintonig-glatter Scherben von Bauchknickgefäß mit Knubbenrest und
Ansatz zweier geschweifter Dreiecke in Ritztechnik, dazu Reste eines Flächen-
musters in Stich (Taf. 1, 20).
Sn 62/52:
Graugelber, feintoniger Scherben mit Muster aus geschweiften Dreiecken in
Furchenstich aus spitzen Einzelstichen; Bauchknickgefäß oder Fußbecher.
Sn 62/53:
Grauer, feintoniger Wandscherben von Bauchknickgefäß mit Muster aus ge-
schweiften Dreiecken und Flächenstempel (Taf. 1, 24).
Sn 62/54:
Gelblicher, innen grauer, feintonig-glatter Scherben eines Gefäßes mit nicht sehr
ausgeprägtem Bauchknick, fast Kugeltopf, aber mit Resten einer Verzierung aus
stehenden Dreiecken in Ritztechnik und hängendem Muster aus einzelnen Form-
stempeln (Taf. 1, 18).
 
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