Beck, Paul [Editor]; Hofele, Engelbert [Editor]; Diözese Rottenburg [Editor]
Diözesan-Archiv von Schwaben: Organ für Geschichte, Altertumskunde, Kunst und Kultur der Diözese Rottenburg und der angrenzenden Gebiete — 20.1902

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Sone, hat dem Stamm vnd Namen zn
Eren vnd guttem daß Bnrgstall Lanndaw
sambt darauf ligendem Hofe, wie vor im
Cinganng diß Bnchs vermeldet, wider
kenfflich zn fein Händen aebracht vnnd ist
gestorben den 24. Tag May Anno 1557
vnnd hat zu Gemache! gehabt Frawen
Sophia Sebenckhin zum Schenckhenstain.
Die ist gestorben an Saut Matheus deß
Zwelfspotten Tag da man zalt 1548 vnnd
lügen bede zn Waal in der Pfarrknrchen
begraben."
Landausches Wappen.
Das der Gemahlin: Nr. 2557 bei Alberti,
Württ. Adels- und Wappenbuch.
„Herr Eberhart von Lanndaw, Thnmb-
her der Höchen Stisfc Costentz vnnd
Bripen, des vorgenanten Hainrichen Sone
vnd nachgemeltß Philipen Bruder, ist ge-
storben da man zahlt 1543 Jare, ligt
begraben zn Rottolff Zell am Vnndersee."
Landausches Wappen.
„Philipp von Lanndaw zn Lantterach,
deß vorgenannten Hainrichs Sone vnnd
Herr Eberharts Bruder, ist gestorben den
21. Oktobriß alß man zalt 1559 Jare
vnnd hat zn Gemache! gehabt Fraw Mar-
grelha, geborne von Weiller. Die ist
gestorben den 26isten Januarij alß man
zalt 1563 Jare. Die bede Eegemechidt
ligen zu Lanterach in der Knrchen be-
graben."
Landausches Wappen.
Das der Gemahlin: schräger, roter Balken in
weißem Schild; Helmzier: zwei Stulpen, der
rechte oben weiß, unten rot, der linke oben rot,
unten weiß; aus den Stulpen je drei Pfauen-
federn (?) wachsend.
„Herr Georg von Lanndaw zum Hauß,
Ritter, Pfandherr der Herschafft Freyen-
statt in Oesterreich, ist gestorben am Mit-
woch nach Martini alß man zalt 1552
Jare, ligt begraben zn der Freystatt. Hat
zwo Hanssrawen gehabt, die erst ain
Geörgerin von Doleten, altß Adelß, gntß
Geschlechts vnnd die annder ain geborne
Freyfraw von Losenstain."
Landarisches Wappen.
Das der ersten Gemahlin: geteilter Schild,
im rechten weißen Feld eine schwarze, im linken
schwarzen Feld eine weiße, senkrecht stehende Sense;
Helmzier: links weißer, rechts schwarzer Adler-
flügel mit schwarzer bezw. weißer Sense.
Das der zweiten Gemahlin: gevierter Schild,
1 und 4 blau mit goldenen:, halb ausgerichteten:
Löwenrumps mit Greifenkopf und -Klauen; 2 und
3 rot mit halb goldenem, halb blauen: Löwen.
Zwei Helme, aus den: rechter: zwei lyraförmig

gestellte schwarze Horne, dazwischen Vorderleib
eines goldenen Löwen mit Greisenkopf und
-Klauen, auf den: linker: zwei rechtsgerichtete
Adlerflügel, mit goldenen Lindenblättern besät.
„Hainrich von Lanndaw zn Lanndaw,
Waal vnnd Altmaßhofen, obgenannts
Philippen Sohne, hat zu Gemache! Fraw
Vrsula, geborne von Freyberg vom Eysen-
berg."
Landausches Wappen.
Das der Gemahlin: Nr. 699 bei Alberti,
Württ. Adels- und Wappenbuch.
„Jakob von Lanndaw zu Lanndaw vnnd
Waal, Nö. Kay. Mt. Lanndtnogt zn
Nellenburg vnnd deß vorgenannten Hern
Hanns Jacoben Snne gewest, ist gestorben
am grienen Donnerstag da man zalt 1560
Jare vnnd ligt zu Waal in der Pfarr-
tnreben begraben."
Landausches Wappen.
„Hannß von Lanndaw znm Hanß, ob-
gemellß Hern Georgen von Lanndaw
Snne, hat zn Gemachel Fraw Judita
Behemin von Fridtschain. Dieser Hannß
vnnd vier seine Gebrieder haben sich, da
man zalt 1564 Jare, freyen lassen, also
daß sie sich setz schreiben Frcyherrn znm
Hanß vnnd Napottenstain."
Landausches Wappen.
Das der Gemahlin: gevierter Schild, 1 und 4
diagonal halbiert, davon die eine Hälfte weiß,
die andere nochmals geteilt in rotes und schwarzes
Feld; 2 und 3 schwarz mit halb aufgerichteten:
goldenem Greif. Zwei Helme: auf den: rechten
ein Barett mit weißer, roter und schwarzer
Straußenfeder; auf dem linken halber goldener
Greif.
„Hannß Htinrich von Lanndaw, vor-
genannts Philippen Binder gewesen, ist
gestorben den 2I.Nonembriß da man zalt
!510 Jahre vnnd ligt zn Lanlerach in der
Pfarrknrcben begraben."
Landausches Wappen.
„Lutz von Lanndaw, Psandlher der
Herschafft Trybnrg, vorgemellß Her Jergen
von Lanndaw, Rittern, Bruder, ist ge-
storben Anno 1549 vnnd ligt zu Villingeu
im Barsüsser Closter begraben."
Landausches Wappen.
„Jacob von Lanndaw, vorgemeltß Phil-
lippen Sone, ist gestorben da man zalt
1530 Jare vnnd ligt in ainer Kürchen vor
Florenntz (daselbst er kriegßweiß vmb-
komen) begraben."
Landausches Wappen.
„Dietterich von Lanndaw, auch vor-
gemeltß Phillippen Sone, ist gestorben in
Marsilien da man zalt 1537 Jare vnnd
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