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Weiss, Gerd [Editor]
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Baudenkmale in Niedersachsen (Band 22,2): Landkreis Lüneburg — Braunschweig, 1981

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https://doi.org/10.11588/diglit.44750#0085
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Ev. Kirche St. Katharina

EMBSEN-HEINSEN

Der um 1400 entstandene Bau wurde 1848-
52 durch Hellner, Hannover, umgebaut.
Westlich der Kirche, die auf dem noch als
Friedhof genutzten von einer Feldstein-
mauer umgebenen Kirchhof steht, ein frei-
stehender hölzerner Glockenturm aus der
Mitte des 17. Jh.
Die spätgotische einschiffige Backsteinkir-
che hat einen dreijochigen gewölbten
Innenraum und polygonalen 5/10-Schluß im
Osten; ungewöhnlich der zusätzliche 3/6-
Schluß im Westen.
Neue Ausstattung.

Das aus zwei Hofanlagen bestehende Hein-
sen liegt in einer kleinen Senke des Heinser
Baches. Die nach Süden abfallende, mit
Laubbäumen bestandene Talsenke wird
durch die auf einen Damm entlangführende
Bahnlinie Lüneburg-Soltau (Eröffnung 1913)
begrenzt. Durch die neue Straßenführung
der Durchgangsstraße sind die weitläufigen
Hofanlagen heute getrennt.
Nr. 1 ist von einem gutshofähnlichen Zu-
schnitt. Die zahlreichen Wirtschaftsgebäu-
de (überwiegend Massivbauten um 1910)
umschreiben etwa ein Rechteck, durch das
eine Zufahrtsallee axial auf das Wohnhaus
führt. Zugehörig ist eine Zeile von fünf Land-
arbeiterhäusern.


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Embsen, ev. Kirche, Grundriß

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Embsen, ev. Kirche, Innenraum nach Osten


Embsen-Heinsen, Nr. 1, Wirtschaftsgebäude, 1910


Embsen, ev. Kirche


Embsen-Heinsen, Nr. 1, Wohnhaus mit Zufahrt Embsen-Heinsen, Nr. 1, Wohnhaus, um 1910


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