Deutscher Altphilologenverband [Editor]
Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbandes — 25.1982

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In eigener Sache

Herr Oberstudiendirektor Dr. Ludwig Voit hat die Zeitschriftenschau des DAV-
Mitteilungsblattes viele Jahre lang betreut. Wir danken ihm sehr für seine stets
informativen Überblicke und wertvollen Hinweise auf wichtige Zeitschriftenauf-
sätze unseres Fachgebietes. Die neuen Redakteure der Zeitschriftenschau, Herr
Prof. Andreas Fritsch und Herr Prof. Dr. Eckart Mensching, werden Herrn Dr.
Voits verdienstvolle Arbeit fortsetzen. Herr Mensching wird über Aufsätze zur
Fachwissenschaft, Herr Fritsch über Beiträge zur Fachdidaktik berichten. Diese
- von nun an in zwei Abteilungen gegliederte — Zeitschriftenschau setzt die bis-
her im Mitteilungsblatt „Latein und Griechisch in Berlin“ erschienene Reihe
fort. Dem Berliner DAV-Landesverband und seinen Vertretern für diese groß-
zügige Unterstützung herzlichen Dank!
Nickel

Lateinische Sprachkurse an der Universität
Erste Ergebnisse einer Umfrage an den Universitäten der Bundesrepublik
1. Umfang und Zweck der Fragebogenaktion
1.1. Im Mitteilungsblatt des Deutschen Altphilologenverbands 24,1981,Nr. 3,
13 f. wurde (ohne Quellenangabe) ein Kurzbeitrag zum Thema „Latein in
Universitätskursen“ abgedruckt, der ursprünglich als „Rubrik-Beitrag“ in
AU XXIV, H. 2,1981,85f. erschienen war; der Beitrag diente der Vorbe-
reitung eines AU-Themahefts (ca. 1983), dem eine Umfrage zur Situation
der Lateinkurse an Universitäten der Bundesrepublik und des benachbar-
ten Auslands vorausgehen sollte. Die Umfrage ist inzwischen abgeschlossen.
1.2. Da eine sorgfältige Auswertung der Fragebogen und z. T. umfangreichen
Situationsbeschreibungen erst später vorgelegt werden kann, teile ich im
folgenden auf Wunsch der DAV-Kommission Graecum-Latinum einige
Ergebnisse vorab mit. Sie betreffen ausschließlich Daten über Lateinkurse
(„für Hörer aller Fakultäten“), die durch Seminare oder Institute für
Klassische Philologie (Altertumswissenschaft) oder durch Fakultäten, an
denen solche Seminare/Institute existieren, angeboten werden. Nicht ge-
boten werden vorerst Daten von jüngeren Universitäten (ohne Studiengang
Latein), Gesamthochschulen/Universitäten, Kirchlichen Hochschulen und
Universitäten des Auslands; durch die Umfrage nicht erfaßt wurden La-
teinkurse an Theologischen Fakultäten.
1.3. Die folgenden Daten basieren auf 28 von 30 befragten Universitäten.
Damit ist die eigentliche „Problemzone“ der Lateinkurse erfaßt, in der'
das einst problemlose „Service-Angebot“ innerhalb des vergangenen Jahr-
zehnts vielfache, z. T. negative Veränderungen erfuhr, so daß bundesweit

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