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Lucka, Wilhelm [Editor]
Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Baudenkmale in Niedersachsen (Band 27): Landkreis Uelzen — Braunschweig, 1984

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https://doi.org/10.11588/diglit.44438#0088
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gen Bauten des Architekten im Landkreis ab.
Gliederungen aus gelben Ziegeln, ein Orna-
mentfries unter der Traufe und maßwerkartig
unterteilte Rundbogenfenster sind Gestal-
tungselemente der Fassade. Deutlicher noch
wird die Abkehr von den klassizistischen Bau-
ten aus der 1. Hälfte des 19. Jh. im Innern: Al-
tar (Gemälde von Oesterley), Kanzel und Em-
pore sind getrennt; das Schiff und den Chor
Überspannen Kreuzgewölbe.
Christuskirche
1887 erbaute sich die Selbständige Gemein-
de am nordwestlichen Ortsrand eine eigene
Kirche. Die Christuskirche ist ein Saalbau in
neugotischer Gestaltung, dem das 1903 da-
neben errichtete Pfarrhaus angepaßt wurde
(Zum neuen Gehäge 3).
Im Anschluß an diese Gruppe entwickelte sich
nach Norden hin die erste Ortserweiterung mit
traufständigen massiven Wohnhäusern, die
größtenteils einen kleinen Stallteil mit Quer-
diele haben, so auch Zum neuen Gehäge 6,
ein mit Ziegelgliederungen und -Umrahmun-
gen versehener Putzbau.


Uelzen-Molzen, Ortsplan 1807, gezeichnet von A. Bätge, Kreisarchiv Landkreis Uelzen

Uelzen-Molzen, Mühlenfeldstraße 9, Mühle, 1860


Uelzen-Molzen, Zur Wipperau 1,1911


Uelzen-Molzen, Zum neuen Gehäge 6, um 1905




Uelzen-Molzen, Zum neuen Gehäge,
Ev. Christuskirche, 1887

Uelzen-Molzen, Ev. Marienkirche, 1853/54, Architekt Hellner

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