Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Hrsg.]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 62.1911-1912

Seite: 373
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Kleine Nachrichten.

lichen Einladung des Oberbürgermeisters v. Borscht
auf sein Tuskulum in Ludwigshöhe folgten und mit
der Besichtigung des Zoologischen Gartens den Aunst-
gewerbetag beschlossen.

8O9. Zinngefäße; von Lndw. Mory. (chs d. wirk!. Größe.)

ITTaler Robert Seuffert als Lehrer für figürliche
dekorative Malerei.

gut daran tun, alsbald die Zusendung desselben zu
veranlassen. &1)

rfZin eigentümliches Preisausschreiben, das be-
^ sonders in Malerkreisen zur Bewerbung reizen
wird, erlassen der „Bund Deutscher Verkehrsvereine"
und die Firma „R. voigtländers Verlag in Leipzig",
unter Mitwirkung der „Agl. Akademie für graphische
Kunft und Buchgewerbe" und des „Deutschen Buch-
gewerbevereins", beide in Leipzig; es handelt sich
dabei um Erlangung von Entwürfen für farbige
Steinzeichnungen, die insbesondere zum künstlerischen
Schmuck von Eisenbahnwagen, aber auch zum
Schmuck in Wohnräumen geeignet sein sollen. Die
Agl. preußisch-hessische Staatseisenbahnverwaltung

Wettbewerbe werden stets an dieser Stelle bekannt gegeben; über die
jewelis in Schwebe besindlicben Wettbewerbe gibt der Wettbewerb-Kalender
auf der 2. Seite der Gewerbeballe Aufschluß. Soweit die Programme bei
der Redaktion eingelaufen sind, liegen sie auf dem Sekretariat des Bayer.
Kunstgewerbevereins zu München zur Einsichtnahme durch die Vereins-
mitglieder auf; in diesem Falle ist die betr. Textnoriz am Schluffe stets mit
einem * versehen.

Steine Nachrichten.

(Vereine, Museen, Kchuken, -Auostekkungen,
MettKewerKe <rc.

Professor Ernst Riegel, einer der bedeutendsten
Schüler Prof. Fritz von Millers-Müncben, seit
mehreren Zähren Mitglied der Darmstädt . Aünst-
lerkolonie, ist als Lehrer für Feimnetallarbeit an die
städtische Aunstgewerbeschule in Aöln berufen worden.
An die gleiche Schule kam auch der Düsseldorfer

810. In Zinn gefaßte nnd mit Zinn eingelegte hölzerne
Bierkrüge; von Lndw. Mory. (Vs d. wirkl. Größe.)

Vür den Zenrralfriedhof der Gradt Erfurt schreibt
,Fder Stadtmagistrat einen Wettbewerb zum s. De-
zeinber aus: drei Preise (^500, 3500, 2000 ITT.) und
zwei Aitkäufe zu je s000 ITT.; anderweitige Verteilung
der Gesamtsumme p 2000 ITT.) Vorbehalten. Es handelt
sich um eine Ideen-Aonkurrenz, die sich sowohl auf die
Baulichkeit des Friedhofes wie auf die Friedhofsan-
lage erstreckt. Unterlagen sind gegen Einzahlung
von 5 ITT. bei der städtischen Aanzlei, Rathaus, zu
erhalten. Zu dem ersten Ausschreiben ist Anfang
September ein Nachtrag erschienen; Interessenten,
die das hauptausschreiben bezogen haben und von
dem Nachtrag keine Kenntnis erhalten haben, werden

811. Zinngefäße; von Ioh. ksiedl & Sohn.

Kunst und Handwerk. 62. Zahrg. Heft \2.

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