Beck, Paul A. [Editor]
Schwäbisches Archiv: Organ für Geschichte, Altertumskunde, Literatur, Kunst und Kultur Schwabens — 27.1909

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guatsnus prssentationem Iiujusmoäi Zratioss
rseipismus st nämittsmus äistuirigus enp-
pslls.nig.rn, sieut prasinittiiur, vaountsm unn-
eum omnibus juridus st psrtingoÜ8 suis
prg.stg.to lotrgurii prsssutato eonksrrs
st assiZnars st äs og sibi proviäsrs, V. kl.
vslit st älZuotur gääibitis in Iris sollsm-
nitgtidus äsbitis, soiitis st oonsustis. In
euMS rsi sviäsus tsstimouiurn prsssutss
tibi litsrg.8 trs.äiäirnu8 uostrorurn siZillorurn
inuilitns.
kigtuiu iu monnstsrio nostro Lstlingsil
prvtgto clio Lubbsü, viessimo soxto moutis
gprilis änno 1505.
Bisch. Bestättigung der Präsen-
tation des Caplan Graeter
v. 30. April 1505. (K. St.-A.Stuttgart.)
Viearius Hsvsrsnäi in Obristo pgtris st
O. O. Huxonis Osi st gpostol. 8säis grätig
8p. Oonst. in 8pirituglibus Osnsrglis äilseto
in Okristo äsenno äsesnstus LIgubursn Oonst.
Oioss. Zglutsin in Ooinino!
Oiserstunr kobunnsrn Orstsr äs 8^-
bsrgeb prssdytsrurn sjusäsin viose. gä vgp-
psllg.nig.rn psrpstug.in sgpsllgs s. Oatbs-
rings st unäseirn iniliurn Virginurn villggii
Linsingsn äistas Oioso. gä prsssn8 per
inortsin czuonägm Osorii Ng^snt^sr äs IVz-s-
ssnborn August. Oiose. ultiini ipsius sgp-
psllgnigs sgpsllgni vgcgntsrn, sujus jus
prsssntgnäi sgpsllgnurn gä sgnäsin, gä
vsnsrgbilss st rsligiosgs in Obristo Lli^g-
bstbgin gddgtissgrn st eonvsntunr Aongstsrii
Norti d. Nurias Virginis in Lsüingsn oräinis
8. Olgrgs äinoseitur pertinsrs, st psr sanäsrn
Hobis litsrgtoris OunfUch) prsssntgtuin äs
äietg ogpsllgnig, äurninoäo äis ägtgs prs-
ssntiurn in sg non sit altsri spseiglitsr jus
guassituni, rssspto tsrnsn proprio gd soäsrn
kobgnns st prsssntgto psr sunäsin tiäsli-
tgtsin, obosäisntigin solito jurginsnto in-
vsstisnäuin äuxiinus st ipsurn gustoritgts
oräingrig tsnors prsssntiurn in Osi nomins,
Hugnturn äs jurs possuinus, invsstirnus.
t)uidus t?) äsegno preäisto, guatsnus sunäsin
lobannsin in äistgs sappsllgnigs juruin^us
st psrtinsntigrn sjusäsin ornniuin st singu-
lorurn .... posssssionsin sorporglsrn kg-
sisns sibi äs ipsius truetibus, reääitibus,
osnsibus äsbitis st odvsntis univsrsis intsgrs
rssponäsri kgeisns. Ogtuin Lonstsntigs gnno
8. 1505 äis psnultirno Lprilis.
Aleiuere Mitteilungen.
—ok. Maler Anton Sixt in Waid-
liugen. Antonius Sixt(us), Sixt, ein
Maler in dem altwürttembergischen Stabilem
Waiblingen, geboren im Laufe des 15. Jahr-
hunderts, war von ungewöhnlicher riesenmäßiger
Größe und ungeheurem Appetit und konnte
deshalb über Tisch 4 Pfund Fleisch, 9 Pfund

Brot und 9 Maß Wein zu sich nehmen. Sixt
arbeitete vor der Reformation in seiner Kunst
für die Kirchen der in der Nähe von Waiblingen
liegenden Orte, sowie auch für die Klöster in
dem nahen Eßlingen, für das Prämonstratenser-
kloster Adelberg auf dem Schurwald, woselbst
wahrscheinlich noch mancher malerische Überrest
von seiner Hand herrührt, die Benediktiner!!.
Lorch im Remstal und Murrhardt usw. Noch
i. I. 1535, in welchem der Eimer Wein zu
Waiblingen 2 fl. 34 kr. 1 Heller galt, lebte er
daselbst. Als er sich aber bei vorgegangener
Religionsänderung und der damit verbundenen
Aufhebung der Klöster sowie Vernüchterung der
Kirchenausschmückung in seiner Heimat nicht
mehr beschäftigt sah, nahm er Kriegsdienste in
Frankreich (Picardie), woselbst er indeß nicht
lange blieb. Vielmehr wandte er sich von da
nach Ungarn zu den Türkenkriegen, wo er, wäh-
rend er sich noch immer mit seiner alten Liebe,
der Malerei, abgab, Fähndrich und bald darauf
i. I. 1540 Hauptmann wurde, auch sich in der
Folge durch Beutemachen einen ziemlichen Reich-
tum erworben haben soll. Sixt war ein nam-
hafter Künstler und ein für seine Zeit gebildeter
und weitgereister Mann, dabei ein Original.
Die Zeit — jedenfalls im Laufe des 16. Jahr-
hunderts — und der Ort seines Todes, welchen
er im Krieg gefunden hat, lassen sich nicht an-
geben. Leider ließen sich ihm bis jetzt bestimmte
Werke nicht nachweisen, wie auch ein Mono-
gramm von ihm nicht mehr bekannt ist.
Kegeickn-Tllbellr»
von Oberlehrer M. Wilberg.
VIII und 336 Seiten groß — 4.
Preis steif geh. Mk. 12.—
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Herrschern aller Zeiten und Länder.
Die Reiche des Altertums, die christlichen
Reiche zur Zeit der Kreuzzüge, die deutschen
Gebiete — einschl. der früher reichsunmittelbaren
weltlichen und geistlichen (Erzbistümer, Bis-
tümer, Abteien, Ritterorden) außerdeutsche und
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G. Harnecker L Ls.,
Frankfurt a. <v.

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Vom jeweils laufende» Jahrgang soll lm gleichen Jahr überhaupt nichts anderswo abgedrurkt werden!

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