Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 51.1900-1901

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Fr. r>. TIsirrschs „Ejans für lfcmdel und Gewerbe".

286. Nene Börse in München von Fr. v. T k i crsch; Lsandelskammersaal.

zartblauen Grund. In der Farbe der Vertäfelung
sind die Stehpulte an den Fenstern, die Achränke für
die Bensale und die Thüren gehalten. Der Plafond
ist in seinen Pauptteilen stumpfgrün bemalt, die ge-
wölbten Zwischenflächen sind abwechselnd rot und
blau gefeldert, goldene Nuscheln schließen die Längs-
seiten dieser Uehlen ab.

Unter den Bogen beider Schmalseiten des Laales
öffnen sich breite Glasthüren nach dem Lesezimmer,

der Treppe, dem sehr zweckmäßigen Telephonzimmer
und dem Telegraphenbureau.

Das ganze paus, das Anfang Oktober ^899
zu bauen begonnen wurde, im Ulai fstOO bereits
unter Dach und im April sstOs innen und außen
vollendet war, mag dein Erbauer des Iustizpalaftes
nur als ein kleines Werk erscheinen. Uns ist es
deshalb ein so bemerkenswertes Gebäude nicht nur
für Umnchen, sondern auch unter den vielen Werken

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