Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 51.1900-1901

Page: 364
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Kleine Nachrichten.

us den» Wettbewerb bcrr. Freilegung des Kgl.
Schlosses in Königsberg (f. 5. 2^5), zu welchem
J8 Entwürfe eingelaufen waren, find als Preisträger
hervorgegangen: Alex. Birt-Königsberg (j. Preis,
2500 AI.), Börnstein 6c Ko pp-Friedenau bei Berlin
(3, Preis, 1000 AI.); zwei weitere Preise zu je 750 AI.
wurden den Entwürfen von (D. Frick-Eharlottenbürg
und Eremer & wolsfenstein - Berlin zugcsprochen.

esibafrsharis der Spar- und Leihkasse Glücke
ftadt, — Wettbewerbs; drei Preise: 1000, 600
und q-oo AI., die übrigens auf Beschluß des Preis-
gerichts (unter dessen fünf Alitgliedern sich drei Bau-
fachleute befinden) auch anders verteilt werden können.
Einlieferungstag: 10. November isiOP programn»
und Lageplan find von Rendant Reinhardt, Glück
ftadt zu beziehen, -fc

oit Troppau aus wird ein Wettbewerb zum
Neubau des „Schmcttcrhauses" ausgeschrieben;
von den einlaufenden Entwürfen werden zunächst
drei mit einem Vorpreise von je 500 Kronen aus-
gezeichnet. Die Verfasser dieser Entwürfe sind ver-
pflichtet, dieselben im Alaßstab von \: sOO gegen
Zahlung des Hauptpreises — je 1500 Kronen
binnen 2 Alonaten zu liefern. - - Einsendungstag:
30. November. Es handelt sich bei dieser Aufgabe
um einen Neubau, der wie der alte den im Jahre
1618 erbauten schönen Stadtturm umschließt; der
Neubau soll ein Stadthaus werden. Preisrichter:
drei Architekten. ^ G.

athaus zu Cassel, Wettbewerb unter den Archi-
tekten Deuschlands. — Bausumme bis 650000 AI.
Für Preise stehen 27000 AI. zur Verfügung, welche
entweder in vier Abstufungen von ßOOO bis 1000 AI.
— oder (auf einstimmigen Beschluß des Preisgerichtes)
auch anders verteilt werden. Dem aus elf Herren
bestehenden Preisgericht gehören als Fachleute an:
Reg.- und Baurat Bo hn siedt-Eassel, Geh. Gber-
baurat Eggert-Berlin, Stadtbaurat Höpsner-
Eassel, Professor Hofmann-Darmstadt, Professor-
Licht-Leipzig, Prof. Schneider-Eassel, Prof,
v. Thiersch-AIünchen. — Einlieferungstag: {. Alai
1902. Ls besteht die Absicht, einen der Preisträger
mit der künstlerischen Bearbeitung der Ausführungs-
Entwürfe zu betrauen und die technische Leitung dem
Stadtbauamt zu übertragen. — Unterlagen und
Bedingungen des Wettbewerbes sind vom Stadtbau-
amt in Eassel, Wilhelmshöher Platz 5, gegen Ein-
sendung von 5 AI. zu beziehen, -ft

>) Wettbewerbe werden stets a» dieser Stelle bekannt gegeben ; über die
jeweils i» Schwebe befindlichen Wettbewerbe gibt der Wettbewerb-Aalender
auf Seite 2 des Anzeigenteils Aufschluß. Soweit di- Programme bei der
Redaktion eingelaufen sind, liegen sie auf dem Sekretariat des Baser. Aunst-
gewerbevereins zu München zur Einsichtnahme durch die vereinsniitglieder
auf; >» diesem Fall ist die bctr. T-xtnotiz am Schluffe stets mit -inen, * "ersehen.

wer Preisausschreiben, becr. Entwürfe für ein
Gymnasium, bezw. einer Realvollanstalt in

Bremen, erläßt die dortige Baudeputation. Für den
ersteren Bau stehen 570 000, für den letzteren
700000 AI. zur Verfügung. Unter den 5 Preis-
richtern befinden sich 5 Architekten: Schwechten-
Berlin, L. Hossmann-Berlin, Weber-Bremen.

Einlieferungstag: 15. Dezember 190si Bei jedem
der beiden Wettbewerbe sind an Preisen aus-
geworfen: ein erster Preis zu ^000 AI., zwei zweite
von je 5000, zwei dritte von je 2000 AI.; Ankauf
nicht prämiierter Entwürfe zu je 1000 AI. Vor-
behalten. Unterlagen kostenfrei durch die Regierungs-
kanzlei zu beziehen. *

ntwürfe für den VIeubau der evangelischen
Kirche am Hohenzollernplatz zu Frankfurt a. AI.
bilden Gegenstand eines Wettbewerbes, den der Vor-
stand der evangelisch-lutherischen Stadtsynode daselbst
ausschreibt. Die Kirche soll 1000 feste Sitzplätze er
halten; im Untergeschoß, das mit seinen 3,5 m Höhe
noch über Terrainhöhe liegen soll, sind die Küster-
wohnung, sowie Gelasse für verschiedene Neben-
zwecke anzuordnen. Das zugehörige Pfarrhaus ist
zugleich mit dem Entwurf zur Kirche zu projektieren.

— Die Gesamtbaukosten — ausschließlich Uhr, (Orgel,
Glocken, Gestühl und Altar — dürfen H50000 AI.
nicht übersteigen. — Einlieferungstermin: 30. No
vember 1901; drei Preise: 2500, (500 und 1000 AI.;

— fernere Ankäufe zum Preis vou je 500 AI. nicht
ausgeschlossen. Weitere Ausarbeitung des Entwurfes
durch den an erster Stelle prämiierten Architekten ist
in Aussicht genommen. — Programme versendet das
Bureau des Synodalvorstandes am Schwimmbad 5. -fr

ie Marburger Tapetenfabrik von J. B. Scharfer
erläßt ein Preisausschreiben für sechs fertig für
die Alaschiue gezeichnete Entwürfe zu Tapeten samt
Bordüren. Breite des Alusters ^7 cm, Höhe nicht
über 55 cm. Einlieferungstag: \. November sYOf;
für Preise ist eine Summe von 2000 AI. ausgesetzt;
überdies können nicht prämiierte Entwürfe zum Preise
von 100 bis 150 AI. von der Tapetenfabrik erworben
werden. (Das Preisausschreiben ist im Anzeigenteil
unserer letzten Nummer, S. VI., im Wortlaut zu finden.)

nsichrspoftkarren. Preisausschreiben der wein
Handlung Kempinski in Berlin VV, Leipzigerstr. 25.
Die Darstellung muß eine Lhampagnerflasche ent-
halten, im übrigen ist die Wahl des Gegenstandes
freigestellt; doch muß mindestens ein Drittel des
Raumes frei bleiben. Linsendungstag: 15. November;
drei Preise: 500, 300 und 200 AI. — Preisrichter:
Em. Döpler und F. Skarbina in Berlin, Fr. Stuck,
München. Programme vom Ausschreiber zu beziehen. *

v-»>„,w. Red - Prof. £ Gmelin. - Yerausgegeben uom Bayer. Atinftg-w-rb-ver-in. - Druck und vertag von R. Dldenbourg, München.
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