Verband der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein [Editor]
Die Rheinlande: Vierteljahrsschr. d. Verbandes der Kunstfreunde in den Ländern am Rhein — 5.1902/​1903

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H.. Osusser.
2siettuunAsrl vom Düsseläoi 5sr kossumontLASLuA 1898.


Zum Msnttns-stbend im Malkasten 1901. Mb. n s. iyy unds. 2zq.)

war das ein schönen Tommen!
Wan das 'ne tnockne Zettl
stm schlimmsten in stessen-Sassel
Vie Lnedentnockensteit.
ks fielen die Watten den Linden
stuf manche aste stank,
Ls Ivanen faule glätten,
vanum such den Sestank.
ein Ttunm gestt dunch die Lande,
Und was nicht bombenfest
sticht statten stänke stände.
Dem gibt den Ttunm den stest.
In unsnem schönen Santen
enstanben den staumniesen zwei:
stunch Ttunm nicht, dunch Läusegeziefen
wan's mit istnem Leben vonbei.
was könnten die alten gesellen
Snzästlen von alten Zett,
was an des wassenfalls Wellen
Tie sasten von damals bis steut.
Tie sastn den Sesteimnat, den Soetste
Istit stumboldten stnm in stnm,
gelauschten manch Liebesgeflüsten,
gelauschten manch nächtlichen Tchwanm.
sacobi, die Philosophen
Und manche Lelebnität,
Tie stöiten sie pstilosopstienen
von mongens bis abends spät.

Tie sasten die stöchsten Säste,
ven deutschen Kaisen dnei.
Und neigten tief das Seäste,
stus ist's — fün immen vonbei.
sestt stneckt das steil sie nieden,
Istn Lall wind gut dinigient,
vamit im Lallen kein andnen
wie in andenen fällen venlient.
Vie beiden alten Kumpane,
stie wenden sie wieden belaubt.
Doch die andnen alle im Lnüstjastn,
wind's gnünen wostl übenstaupt?
venbessenn sich wostl die Zetten
fün Kunst und Industnie?
Zu wünschen wän es von stenzen,
Im kommenden Tommen wie nie.
Doch wozu das Tinnen und Snüdeln
was künftigen Tommen uns deut,
wozu sich das Dasein venübeln,
fneud gibt es stets, so auch steut.
Den stenbst hat wieden oensammelt
Die stlalkästnen Mann fün Mann,
Don allen Scken und Süden,
Dom stochgeding von la staune.
Den Donstand ist zastlneichen wieden.
Doch selten nun „stlle steun"
steim Kegeln, das wieden im Tchwunge,
fnifft so was öftens wostl ein.

Ls blühen den Tkat und das l'stomdne,
Das stilland und das Whist,
Ls blüht die fagduntenstaltung,
hei! wie das knallt und schiesst.
Die anmen stüstnen des Leides,
Und all das wilde Setten,
Man dnückt nun so und dann fällt es.
Und so was macht viel Mästen.
Mit Lisen ist wiedcnum tätig
Des Malkastens stienkommission,
stuch von den Lasel den Lieden
Dennastm man deneits einen Lon.
To blieb es im ganzen beim alten,
Und wie in so manchem fahn,
To kamen win heute zusammen.
Zu feienn Tt. Mantinstag.
Sebnatene Sänsegetiene,
Die kommen zu seinen Sstn,
wie dies von astens sten Titte,
stuch heute stien zum Denzestn.
Dazu gibt den Kellen die Lunke,
Die Sans liebt die Leuchtigkeit:
seht nüstet Such wacken zum Lnunke
Und nuft necht nachdnücklich steut
Du „Malkasten", alten Seselle,
Du gutes altes Haus,
Lang blühe und gedeihe,
To lang — bis alles aus. pd. cms.

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