Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 47.1897-1898

Page: 211
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0.5
1 cm
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Unsere Bilder.

in seiner Pauptausdehnung 80—fOO cm groß fein;
öie Ausführung soll einschl. der Tontourenplatts nicht
niehr als 3 Platten erfordern. An Schrift wird nur
verlangt: „Deutsche Kunstausstellung Dresden ^899
i>n städtischen Ausstellungspalaste vorn 20. April bis
l>ö. September." Preisgericht die Professoren Gotth.
-lluehl, Perm. Prell, Paul Aießling, Vr. Dorn. Gur-
litt. — Zwei Preise: 800 und 300 Akk., Einliefe-
rungstermin : April d. Z. bei der Ausstellungs-

Kommission, Dresden, kgl. Kunstakademie. Das
Jenaue Programin kann von der genannteil Kom-
mission bezogen werden (einige Exemplare desselben
iiegen im Sekretariat des bayer. Kunstgewerbevereins
Zur Abgabe ail interessirte Vereinsmitglieder bereit).

(Gin Reklamebild für den steiermärkischen Runst-
^ gewerbeverein in Graz wird von deur genannten
Perein iiil Wege des Wettbewerbes zu erlangen ge-
bucht, air welchenl sich die in Steiermark geboreilen
oder daselbst ansässigen Künstler betheiligen können.
Es sind 2 Preise — 70 fl. und 30 fl. — ausgesetzt;
Einlieferungstermin: 30. Mai d. Das genaue
Programm des Preisausschreibens ist voll oben-
Jenanntem Verein zu beziehen (eilt Exemplar des-
selben kann im Sekretariat des bayer. Kunstgewerbe-
vereins eingefeheil werden).

/Leinen Wettbewerb um Entwürfe für einen
^ lnonumencalen Brunnen für Göttingen, der

vor deur Rathhause daselbst zur Aufstellung gelangen
soll, eröffnet der Magistrat in Göttingeil mit Termin
Zum s. ^suni d. Z. Zugelassen sind Aünstler, welche
Angehörige des Deutschen Reiches siild. Heber die
Perleihung von drei Preisen von 600, ^00 und
200 W. entscheidet ein Preisgericht, dein als Sach-
verständige die perreii Bildhauer Prof. Vr. partzer,
und Bildhauer Prof, perter in Berlin, Arch. Prof.
^?ub. Stier in pannover, Geh. Laurath Murray und
2tadtbaurath kgl. Baurath Gerber in Göttingen
ungehören. Unterlagen gegen 2 Mk. durch den
Magistrat.

(^in Preisausschreiben zur Erlangung eines vor-
^ nehmen und wirkungsvollen Plakatentwurfes
^läßt die bekannte Liqueurfabrik A. Schreiber
*u Töthen (Anhalt) uild fordert alle Maler und
§>eichner zur Betheiligung an öentfelben auf. Für
drei besten Entwürfe betragen die ausgesetzteil
Preise zusammen 300 M. Die Firma behält sich
uor, nichtprämiirte Entwürfe anzukaufen. Einliefe-
^Uilgsteriilin: \2. UTai 1898. Alle näheren Be-
nutzungen theilt die obige Firiila deil Interessenten
kostenlos mit. (Ein Exemplar des Preisausschreibens
^Egt zur Einsichtnahme inr Sekretariat des bayer.
Aunstgewerbevereins auf.)

itfere (Kikder. MM

Den Schmiedeeisenarbeiten und ver-
wandten Dingen gehören die Abbildungen
dieses peftes fast ausschließlich an. Von 25%—275
erläutern sie, wenn auch ohne unmittelbare Bezieh-
ungen zunr Text, die Ausführungen Thalhofer's
über das Schmiedeeisen iiil Aunstgewerbe; auch die
Beschläge des holläildischell Fensterladens (293) und
die folgende Arbeit (29^), welche (ähnlich wie 27s)
einen Theil einer Aufhängungsvorrichtung einer

30'6 Elektrische Glühlampe.

Nach Angaben von Prof. Eman. Seidl.

Pausglocke bildet, dienen diesem Zweck. Bei dem
Fensterladen, der nur in seiner oberen pälfte dar-
gestellt ist (in der unteren wiederholen sich alle Be-
schläge in gleicher Weise), verdient die an den mäßig
geöffneten Flügeln ersichtliche Aonstruktion der Fenster-
laden und der Fensterflügel besondere Beachtung,
ebenso aber auch die Einfachheit des federnden Ver-
schlusses an dem Mittelpfosten. — Von einer Reihe
ganz prächtig ausgeführter und trefflich gezeichneter
Thürklopfer ist der zweite Aufsatz (S. 277 ff.) be-
gleitet, der über die Einzelstücke alles Nöthige aus
sagt. — Heber das folgende Abschlußgitter (2ß5) sei
nur bemerkt, daß dasselbe sich der dem s8. Iahrh.
entstammenden Alosterarchitektur einfügen und in der
Mitte ein kleines Thürchen bekommen mußte.

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