Deutscher Wille: des Kunstwarts — 32,1.1918

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Weihnacht 1A8

^er alte mächtige Text aus dem Propheten Iesaja berührt uns heute
wie neu:

Das Bolk, das im Finstern wandelt,

Siehet ein großes Licht,

And über die da wohnen im dunkeln Lande,

Scheinet es helle.

Denn du hast das Ioch ihrer Last
And die Rute ihrer Schulter

And den Stecken ihres Treibers

Zerbrochen wie zur alten Zeit.

Denn alle Rüstung derer, die sich mit Angestüm rüsten,
And aller Mantel, gewälzt in Blut,

Wird verbrannt und mit Feuer verzehret.

Denn uns ist ein Kind geboren,

Ein Sohn ist uns gegeben

And die Herrschaft ist auf seiner Schulter.

And er heißet Wunderbar, Rat, Kraft, Held.

Ewig-Dater, Friedefürst.

Seine Herrschaft wird groß

And des Friedens kein Ende.

2. Dezemberheft r-,8 (XXXIl, e)
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