Eckhardt, Anton [Hrsg.]; Bayern / Staatsministerium des Innern für Kirchen- und Schul-Angelegenheiten [Hrsg.]
Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern (4,1): Bezirksamt Dingolfing — München, 1912

Seite: 39
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Dingolfing.

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TURME und TORE. Von den vielen Türmen und Stadttoren sind die
meisten jetzt beseitigt. Bei der Aufzählung folgen wir der Numerierung auf dem
Lageplan der Stadt (Fig. 15). 1. Bogen bei der ehemaligen Schießstätte. 1860 ab-
getragen. — 2. Äußerer Hochbrückenbogen. Erbaut 1612, erhöht 1903. Mit drei
durchbrochenen Giebelzinnen. — 3. Hochbrückentor. Abgetragen. — 4. Oberes Stadt-
tor. Ehemals Bürgerarrest. Abgetragen 190r. (Abb.in»Das Bayerland«, München 1906,
S. 343.) — 5. Der sogenannte »Stinker«, ein auf der Ostseite halbrunder Mauerturm


Fig. 19. Dingolfing. Ansicht des ehemaligen Griestores.

mit Kegelspitze, zur Befestigung des ehern. Schlosses gehörig. Er enthielt die »Tortur-
statt« und die Gefängnisse. (Vgl. Ebkrl, S. 49, 72. — Abb. in »Das Bayerland« 1906,
S. 330.) — 6. Griesturm. Abgebrochen. — 7. Griestor (Fig. 39. — Abb. in »Das Bayer-
land« 1906, S. 331). Abgebrochen 1902. Die Fassade war mit sogenannten Schwalben-
schwanzzinnen geschmückt. — 8. Pfarrerturm. Abgebrochen. — 9. Klosterturm, auch
Pfeiferturm genannt. Abgebrochen 1882. — 10. Stegturm. Ehemaliger Wachtturm, auch
»Wächter am Stieg« genannt. Abgebrochen. — 11. Michaelibastion. Reste erhalten. —

.' ü r m e und
Tore.
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