Bayerischer Kunstgewerbe-Verein [Editor]
Kunst und Handwerk: Zeitschrift für Kunstgewerbe und Kunsthandwerk seit 1851 — 53.1902-1903

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vom Büchermarkt.

gefunden haben. Dagegen seien an dieser Stelle
einige bei den Abbildungen der letzten beiden f}efte
vorgekommene Irrtümer berichtigt: Bei Abb. 52t\
in Heft 11 sollte die Unterschrift lauten: „Zimmerecke
von Adelbert Niemeyer,
ausgeführt von den Werk-
stätten für Wohnungsein
richtung, München, Karl
Bertfch"; — an den in
Heft 12, S. 528, abge-
bildeten Keramiken find
nicht nur Hans und Fritz
v. Heider, sondern auch
deren Bruder Rudolf
v. Heider in Schongau
beteiligt. — Auf Wunsch
der Beteiligten sei ferner
aufklärend bemerkt, daß
die Intarsien an den
5. 325 abgebildeten schil-
dern von der Firma £.

Köllmayr (Inhaber

Hans Kriner) ausgeführt
sind und daß der auf
S. 357 dargestellte Kamin
von den Architekten Karl
Bauer und HansKriner
entworfen ist. — Ferner
tragen wir auf ausdrück-
lichen Wunsch nach, daß
nicht nur die auf 5. 35 l
u. 352 abgebildeten, son-
dern alle von der Firma Jacobs 6c Kainz in
Turin ausgestellten Wandmuster nach den Entwürfen
von Karl Jacobs ausgeführt sind.

<59 u. 70. Aieliermöbel von

(Dom (KüchermarKt.

-v^aum, »5., Motive aus der Pflanzenwelt; ornamen-
tale Studien. I. Serie, 20 Tafeln (2^/32 cm),
Verlag von Bruno Heßling, Berlin. — Preis 6 2TT.

Bei dem gegenwärtig so starken Drang zum Stu-
dium der Pflanzenwelt und angesichts der vielen Zeich-
ner, die sich durch irgend eine Veröffentlichung bekannt
machen wollen, ist es erklärlich, wenn man jeder
neu auftauchenden Erscheinung auf diesem Gebiete
mit einem gewissen Mißtrauen entgegentritt, das in-
dessen gegenüber dem vorliegenden Werkchen bald
verschwindet. Das sind saubere, gewissenhafte Feder-
zeichnungen, die bald das natürliche Aussehen der
Pflanzen in großer Treue wiedergeben, bald unter
genauer Beobachtung der Natursorm doch das Dekora-

Franz Ringer; Ausführung von Jos. Schmid, München.

tive aus derselben hervorhebcn oder sie einem dekora-
tiven Gedanken unterordnen. Was der Botaniker
das Pflanzenmosaik nennt — die für die Lichtzusuhr
möglichst vorteilhafte Gruppierung der Blätter - -,
nicht minder die Blatt und Etilansätze, die rosetten-
artige Gruppierung der Dolden, das alles ist mit
einer ungemein feinen Beobachtung wiedergegeben.
Zur unmittelbaren Verwertung sind diese Tafeln
nicht geschaffen; wer ihnen aber sein Interesse
widmet, der wird immer wieder nützliche Anregung
zum eigenen Beobachten und Studieren daraus
schöpfen. Darauf beruht unbestreitbar der hohe
Wert dieser Tafeln. O.

Dogel, H. IX)., Photographie. Ein kurzes Lehr-
buch für Fachmänner und Liebhaber, bearbeitet
von Dr. E. Vogel. Braunschweig. Druck und Verlag
von Friedrich Vieweg 6c Sohn. IstOO. Preis ge-
bunden 2,50 M.

Das kleine Buch ist nach der Vorrede eine er-
weiterte Sonderausgabe des von H. W. Vogel ver-

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