Frimmel, Theodor von [Editor]
Blätter für Gemäldekunde — 3.1907

Page: 149
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Nr. 8.

149

BLÄTTER FÜR GEMÄLDEKUNDE.

neuen Ölanstrichen, äußern sich die „Tech-
nischen Mitteilungen für Malerei“, Jahr XXIII,
Nr. 11, in dem „Bericht über die Tätigkeit im
chemischen Laboratorium der königlichen
akademischen Hochschule für bildende Künste
in Charlottenburg“ (Artikel von E. Täuber).

Vom Museum der historischen Ge-
sellsc haft zu New York handelt die Gazette
des beaux-arts von 1905 und 1906 (Abschluß
im Septemberheft).

Über das Museum zu S e n s vgl. „Le monde
illustre“ vom 8. Dezember 1906, Nr. 2593.

Das Schloß Pin des Grafen Cos nac, nahe
bei Uzerche (Correze) gelegen, ist vor einiger
Zeit nieder gebrannt mitsamt der Bibliothek,
den Bildern, Tapisserien und anderen Kunst'
Sachen, die sich dort befunden haben. (Chro-
nique des arts, 1906, 15. Dezember.)

Die Sammlung des Earl of Spencer
inAlthorp House bildet den Gegenstand
einer Besprechung im Dezemberheft der Zeit-
schrift „Les Arts“ (1906).

Die romanischen Wandmalereien
in Santa Maria ad Cryptas (Abruzzen) be-
sprochen im „Emporium“, Dezemberheft 1906.

Zu Andre Beauneveu „The Burlington
Magazine“, November 1906.

Zum sogenannten Raffael: Inghirami-
bildnis in der Galerie Pitti und im Museum
Gardner (Boston) vgl. „Les Arts“, Jännerheft
1907 (Artikel von E. Durand Greville).

Zu Alessandro Oliverio „The Bur'
Iington Magazine“, November 1906.

Über Bazzis (Sodamas) Tätigkeit in
Montoliveto, wohin er 1505 berufen wurde,
schreibt A. J. Rusconi im „Emporium“
(Jännerheft 1907).

Jacopo del Sellajo. Cassonebilder von
ihm abgebildet in „The Burlington Magazine“,
Dezember 1906.

„Notes on the study of Titian“, Artikel
von Herbert Cook in „The Burlington Maga-
zine“ (November).

Mit dem früher wenig beachteten und
doch bedeutenden russischen Maler Dimitri
Levitzki beschäftigt man sich gegenwärtig
— zu spät — etwas eingehender. Hiezu ein
Artikel in der Revue „Je sais tout“ vom
15. Jänner 1907.

Zu Auguste Renoir eingehende Mit-
teilungen im Dezemberheft 1906 der Zeitschrift
„Emporium“.

Das Gemälde: Orpheus und Eurydike von
Franz Stassen jüngst abgebildet in „Über
Land und Meer“.

„Die Entwicklung der Plakatkunst“,
Artikel von Paul Westheim (Frankfurt) in
„Über Land und Meer“ 1907, Nr. 20, mit Ab-
bildungen nach Plakaten aus dem XVIII., XIX.
und XX. Jahrhundert.

„Un grande affresco esportato da una
chiesa di Pa via a una galeria di Parigi“,
Artikel vom Conte Francesco Malaguzzi-
Valeri in „L* Illustrazione italiana“ vom
10. Februar 1907.

Dr. Giovanni Franceschini schrieb für
das „Emporium“, Dezemberheft 1906, über die
Darstellung medizinischer Dinge in der
Kunst, „La patologia umana nell’ arte“.

Von der Pariser Privatsammlung
Cheramy handelt „Le Monde illustre“ vom
12. Jänner 1907.

Die Kornsche Fernphotographie (Tele-
photographie), in den Blättern für Gemälde-
kunde schon vor einiger Zeit beachtet, wird
gegenwärtig in vielen französischen Zeitungen
und Zeitschriften ziemlich eingehend erörtert.
Besonders seit dem glänzenden Vortrage Korns
für die „Illustration“ nimmt das Interesse für
die vervollkommnete Erfindung der Bildüber-
tragung in die Ferne mächtig zu (vgl. be-
sonders die Zeitschrift ,,L’ Illustration“ vom
2. und 9. Februar. — Vorher brachte unter
anderen auch das „Emporium“ vom Dezember
1906 einen Artikel über die Sache).

RUNDSCHAU.

Amsterdam. Bei Frederik Müller & Co.
werden mehrere Gemäldeversteigerungen vor-
bereitet. Unter anderen werden auch die
Sammlungen Joseph Mönchen und H. C. du
Bois aus dem Haag auktioniert. Nähere Aus-
künfte durch die genannte Firma (Amsterdam,
Doelenstraat 10).

Angers. Bis Ende Februar Ausstellung
der Societe des Amis des Arts im Hotel Che-
meillier. (L. j. d. a.)

Avignon. Wie die Chronique des arts
et de la curiosite um die Wende des Jänners
mitteilte, scheint es, daß die Abdeckung der
alten Gemälde im Palast der Päpste
etwas hastig vorgenommen wird und einer
wissenschaftlichen Überwachung ermangelt.
Abbildungen der neu aufgefundenen Wand-
malereien in der Zeitschrift „Les arts“
(Jännerheft 1907) und in „L’HIustration“ vom
19. Jänner.

Berlin. Die Goya-Sammlung des
Königlichen Kupferstichkabinetts ist durch
die Bemühungen des Herrn Geheimen Rates
M. Lehrs in jüngster Zeit wesentlich bereichert
worden. (B. T.)

— Die Ausstellung in den neuen Räumen
der Akademie der bildenden Künste wurde
am 25. Jänner durch den deutschen Kaiser
eröffnet. (Berl. Tagebl. 25. Jänner.)
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