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DESSINS

CHINAJAPAN-KUNST

WANNIECK

1 RUE ST. GEORGES

stlerische

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Ö4 DUKE STREET, ST. JAMES’S

LÖ4 DUKE STREET, ST. JAMES S
LONDON 5.W. 1 ]

ALT-CHINA

Ständige Ausstellung

Direkter Import

Filialen:

BRUXELLES

NEW-YORK

57Hh

OLD MASTERS
(TO THE TRADE ONLY)

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bespaar betrachtet hat, weil es dort hübsch
dunkel war. Sonst kümmerte sich aber kein
Mensch um sie, weder um die Predella, noch
um die Tafeln, die, nebenbei gesagt, keincs-

der Erde auf.
Schüler wer-
erklären, die
Sonntags geht

iete ernstlich, der Prozeß habe vor allem des-
halb solches Aufsehen erregt, weil er das Volk
in seinen Gefühlen verlebt habe. Dies sagt
dieselbe Stelle, die in einem anderen Ealle be¬

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Wir drucken den Auf-
satz von P. Ellbogen ab,
ohne uns mit den darin
enthaltenen Ausführungen
restlos einverstanden zu er-
klären. Die Redaktion.

PEKING
28 Yang Chuo Hutung

asiatische kunst
^'NlESISCHE FRÜHKERAMIK
ÜNq bromcen / INDISCHE U.
SIAMESISCHE PLASTIK

La gaLrie ”Le Centaure” organise regulierement des expositions
beiges et etrangeres d'art contemporain. Lagalerie”Le Centaure”
recherche et vend des oeuvres de: Braque, Chagall, de Chirico, de la Fresnaye, Derain, Gust,
de Smet, de Vlaminck, Dufy, de Segonzac, Ensor, Max Ernst, Marie Laurencin, Leger, Miro, Mo-
digliani, Pascin, Permeke, Tytgat, Utrillo, Van den Berghe, Zadkine etc.

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GALERIE MARCEL BERNHEIM
IMPRESSIONISTES TÄBLEAUX MODERNES CONTEMPORAINS
2bis RUE DE CAUMÄRTIN - PARIS

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Holzschuher Dürers gestohlen hätten. Denn die
breite Masse besifet längst kein Urteil mehr
über Kunst. Ebenso wenig kann durch ein
Kunstwerk jemand „verdorben" werden. Wir
können uns mit der Einstellung der Justiz in
keinem der beiden Fälle einverstanden erklären.
Hunderte von Museen bewahren Kulturdoku-
mente aller Zeiten und Völker
Wer kennt sie, wer schüfet sie?
den durchgeführt, die Lehrer
Schüler hören gleichgültig zu.
der Kleinbürger — er hat etwas von der Kö-
nigin Nofretete gehört —, um sie sich anzu-
sehen. Sieht er etwas? Wenig, muß man
sagen, da ihm ja die Grundlage zur Erkenntnis
solcher Schönheit mangelt. Bleiben also die
Kenner. Ihre heiligsten Güter aber sind es
nicht, die Lippmann hat rauben lassen. Man
versucht von Zeit zu Zeit der Allgemeinheit
mit einem Schlag das Bewußtsein dieser Werte
beizubringen: wir haben das Dürerfest, das
Schubertfest samt schlimmen Akzessorien er-
lebt. Was blieb davon übrig? Namen und —
Kitsch. Wie wenig wirkliches Verstehen oder
Erleben! Das müßte anders ange-
packt werden! Und was weiß der Staats-
anwalt davon? (Wir wollen hier natürlich nicht
von einer einzelnen Persönlichkeit sprechen.)
Das, was er eben aus den Akten entnahm.
Seine heiligsten Güter also wurden gewiß
nicht verlefet . . .
Die Kunstwerke wurden wieder zurück-
gebracht. Eins ist sicher: sie werden nie wie-
der gestohlen werden, der Staatsanwalt kann
ruhig schlafen. Wenn man aber bedenkt, wie-
viele verborgene und mir wenigen bekannte
Kunstschäfee in Cadolzburg und an noch viel
verschlosseneren Orten Deutschlands ferne
jeder Besichtigungsmöglichkeit verstauben,
wenn man etwa bedenkt, daß man straflos um
1910 neben eines der herrlichsten gotischen
Backsteinbauien, das Rathaus in Stralsund, eine
hellgelbe Konditorei im „Altersstil“ der aus-
schweifendsten Sezession bauen durfte, ohne

Va.nl Gauguin. T.Tgenrlc Tahitianerin mit Fächer (ans „Noa-Noa“ von Paul Gauguin, deutsch bei
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wegs große Kunstwerke waren. . Karl Kraus,
der bekannte Satiriker, sagte vor Jahren, ein
Skandal beginne damit,, daß die 'Polizei ihm ein
Ende bereite. :So ähnlich verhält es sich auch
im Falle Lippmann. Der Staatsanwalt behaup-

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haupiet, die Menschen würden durch die Zeich-
nungen von George Grosz verdorben. Beides
ist sicher falsch. Lippmann und Genossen hät-
ten das Gefühl des Volkes für seine „heiligsten
Güler“ selbst dann nicht verlefet, wenn sic den

Verlag: Die Kunstauktion G. m. b. H.
Redaktion und Lesesaat
Berlin W 62, Kurfürstenstraße 76/77
Telefon: B 5 Barbarossa 7228
Herausgeber: Walter Bondy-Berlin und Dr. von Saxe-Paris

wurfs-
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Drfevrerie vJ
bis 10. Febril
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:rn, HolländC
luskünfte erK
1 in Leipzig 11.
:n Werkbunde

Einzel-Nr. 40 Pf. Quartal für Deutschland M. 4.—u. 40 Pf. Be-
stellgeld, Jahrespreis einschl. Porto M. 16.60; Quartalspreis
einschl. Porto für Deutschösterreich S7; Tschechoslowakei
40cK; Frankreich/Belgien 25Frs.; Holland 3fl.; England 5 sh;
Schweiz und die nicht angeführten Länder 6 Fr.; Übersee $1.50
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J*!an abonniert bei den Buchhändlern, bei der Post oder direkt
eirn Verlag. Pariser Büro: 122 Bd. Murat, Paris, XVI®.
Anzeigenannahme beim Verlag bis Donnerstag. Telegr.-Adr.:
Kunstauktion Berlin. Postscheck-Konto: Berlin Nr. 118054;
(]t-_y'en D 114783. Bankkonto: Mosler, Süsskind &Co., BerlinW8

LE CENTAURE
Galerie d’art contemporain
62, Avenue Louise

sbeute
a z e r Mu'
sfe mehreK »,
Ude, u. a'beH| niün nach dem Kriege mehrere, zum Teil
des"’ voI1((jriL!'<‘nde Bilder aus der Wiener Galerie, auf
jeben. Alllliefe ' konstruierter Ansprüche, an Italien aus-
igierung h4,Sfurn mußte, erhob sich der wohlbekannte
lg die Be'dieUrrrt der Entrüstung“ über diese Gewalttat,
: verfügt, dätig S?genannte Öffentlichkeit protestierte hef-
iet stamme^o/, |)er,s° einige Zeit später, als die berühmte
a|s [^Sammlung der Habsburger an Holland
9ebP 'and für eine Anleihe größten Stils ge-
ger) n Werden sollte. Man sprach auch damals,
iaS denau wie jefet im Cadolzburg-Prozeß, von
lUX-ArtS tiun j- 'ügsten Gütern der Nation". Wer ist
Jäll .Se Öffentlichkeit, die immer in solchen
lusee de-ij^ e>i ihr „Veto einlegt“? Die Wiener Gobe-
i Jugendwei'j, ■ eine der reichsten Sammlungen der Welt,
einer Ziegeeingerollt im Depot und werden all-
en belgische,., mheh von einer alten, hierzu bestellten Dame
er Seite efnes'’Henspuren oder andere Defekte hin an-
C r a n a c h neu, sonst sieht sie, bis auf die alle zehn
ptychon v°A|ene ÖWa veranstalteten Ausstellungen, kein
än |/cl,enauge. Wer kannte das wichtigste der
'bin al’en auszuliefernden Bilder: einen liiero-
L“ *eih, ^osch? Die Kunstreferenten der Tages-
.erwerK Fäc^n9eri. ein paar Kunstfreunde, Leute vom
rvorragenddkejj..' Das ist und war die „breite Offentlich-
efet in eineidtr ; So sfehi .es also nm die heiligsten Güter
lieh gemaMißn Nation, von denen der Staatsanwalt im
in Band nFpe^un-Prozeß sprach. Wir sind dessen
:r Maler^hqft l1üß er, bevor er von dem Raub gehört
:n, die Mehf'sci,.'kn Namen Cadolzburg nicht kannte, ge-,
.chen Privabapftj''lr,e üenn wußte, daß dort „Kulturgüter“
m, was wurden. Aber wie hat man sie auch
was Schlösset, Cwahrt? Sie standen unbeachtet in einem
beherberge1,^ nraum, den vielleicht hie und da ein I.ie-
I bei Klink'
;r fn'Ä Cessio nisten fS
Ansehen 9C
oßen Sam»11/
Beziehung^
n unsere M1'
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mmenen Re
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Galerie zak-paris
Plaee Saint-Germain-des-Pres
16, rue de l’Abbaye, 16








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