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und Buchmarktes

*

’^ESSIONISTEN

ALTE MEISTER

unstb^'

AUKTION 97:

LEC<

SAMMLUNG AUS FRANKFURTER BESITZ

Auktion 98,

I

E. Zimmermann u. A.

F.A.C

Jurck

Frankfurt a.

27, EasI 57Hh


Einzel- Nr. 40 Pf. Quartal für Deutschland M. 4,— u. 40 Pf. Be-
stellgeld, Jahrespreis einschl. Porto M. 16.60; Quartalspreis
einschl. Porto für Deutschösterreich S 7; Tschechoslowakei
40 cK ; Frankreich/'Belgien 25 Frs.; Holland 3 fl.; England 5sh;
Schweiz und die nicht angeführten Länder 6 Fr.; Übersee $1.50

Reich illustrier

ganz außerordentliche Belebung auf dem Markt
der nationalen Spezialwerte, das heißt deut-
scher Literatur und deutscher Autographen,
zeigen. Mancher Sammler wird dann be-
dauern, daß er nicht zu der schönen billigen
Zeit von damals gekauft hat, mit der er die
Jahre meint, in denen wir jeßt leben.
Vorläufig müssen wir noch, wenn wir von
wirklichen Riesenpreisen für Bücher und
Autographen sprechen wollen, uns mit Dingen
beschäftigen, die unseren literarischen Inter-
essen ferner liegen, vor allem eben mit den
Gegenständen der großen amerikani-
schen Auktionen, bei denen allerdings
außerordentlich schöne Sammlungen aufgelöst
wurden, die wiederum die besonders hoch ge-
schaßten Bücher und Autographen des
19. Jahrhunderts enthielten, vor allem Erst-
ausgaben mit Widmungen, die bei
uns auf alle Fälle noch weit unterschäßt
werden.

Sckleicli
— Guigou — Steinliausen — Boekle — Daniel Folir

/

Verlag: Die Kunstauktion Q. m. b. H.
Redaktion und Lesesaal
Berlin W 62, Kurfürstenstraße 76/77
Telefon: B5 Barbarossa 7228
Herausgeber: Walter Bondy-Berlin und Dr. von Saxe-Paris

Dienstag am 5. und
/Mittwocli am 6. /März
lun Carl on - Hotel)

Gemälde von Meistern des 19. Jahrh.

Giotto-Schule: Triptychon
S am mlnng C 1 o u d - M a s s o t
Versteuerung in Marseille. Hötel des Vent.es durch Me. f
a m 12; und 13. Marz 1929
Ecole de Giotto: Triptyque
Collection Cloud- M assot
Vente ä Marseille, Hätel des Venies, par Me.Terris ei M. Martini, les 12 et 13 Mars 1929

SAMMLUNG AUS DEM HAUSE GEORG HERWIG - Frankfurt a. M-

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Lenkack — Tkoma (3 bedeutende Gemälde) — Liebermann — iSlevogt .— Sperl _ Scliolderer
Sckönlelfer — Spitzweg — Buerkel — V oltz — z-umbiisck
A. v. Keller

Kostbares antikes Mobiliar
seltene Teppiche / dekorative Malereien / Antiquitäten
ALeisterkafte Nachbildungen nach alten /Möbeln

Die außerordentlich hohen Preise, die bei
der Versteigerung des ersten Teils der
Bibliothek und Autographen-
sammlung Kern bei den Anderson Galle-
ries in New York erzielt wurden, wurden bei
der Auktion des zweiten Teils noch Über-
boten. Shelleys „Queen Mab“ von
1813 in der ersten Ausgabe mit seinen eigen-
händigen Notizen vom achten Gesang bis zum
Ende des Gedichts brachte den für ein mo-
dernes Buch oder Manuskript noch nie da-
gewesenen Preis von 68 000 Dollar = 285 600
Mark. Die Beschreibung im Katalog nennt zu
dieser Shelley-Nummer (1077 d. Kat.) das
Buch, das einmal Eigentum von H. Buxton
Forman war, der es brauchte, um „The
Daemon“ in seiner Ausgabe von Shelleys
Werken zu vervollständigen. Es enthält viele
Streichungen und sehr viele Abweichungen und
Hinzufügungen, alle von Shelleys Hand. Der
Katalog nennt dieses Werk den umfangreich-

gentlich,
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i eTi f ö r dl’e^2,abo,1rliert bei den Buchhändlern, bei der Post oder direkt
jeschlHnz '/erla9- Pariser Büro: 122 Bd. Murat, Paris, XVK.
arks Ul1<Kune'9enannabme beim Verlag bis Donnerstag. Telegr.-Adr.;
1 die für 1|A/ieStauktion Ber|in. Postscheck-Konto: Berlin Nr. 118054;
len BiirorU n D114783. Bankkonto: Mosler, Süsskind & Co., Berlin W8
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enStwic'' Die Versteigerung
Gesichts/ (ler Bibliothek Kern
Zusamd;
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•Ihnen un aiT|ierlös rund 7,3 Millionen M.
de, wie 0Vje]
ZusammU „ mehr als bei uns in Deutschland drückt
bewerks p^e englische Art der Verehrung bedeu-
±läge {“her Persönlichkeiten, vor allem großer
Lebens, Iihr’ ’S den Kreisen aus, wo Sammlungen
Lage eTg» Erstausgaben und Handschriften an¬
könnte, zt% w/rden. Bei uns sind 2000 M. für den I
ejnSc‘len Urfaust oder ebenso viel Geld
fe p en eigenhändigen Goethe-Brief schon
tung kuf„eije- In England werden Autographen
oblem SesdfT Zeitgenossen mehrfach so hoch
J dOrf und die Jagd nach Autographen
'berregiefjinV1 zum Teil groteske Formen ange- I
in der Der große Romancier Kipling
dem Ruij), s es in England üblich ist, die Gewohn-
?ahmen M mit*16 kleinen Rechnungen für den Haus-
\<veratl5^it'g Scheck wöchentlich zu bezahlen. I
n“ airl ,|l, d 'Var sehr erstaunt, als er im Jahresaus-
ibend 8 /Cl1 11 seine Bank ihm schickte, sein Gut-
ec h t S 1 j pj.’/'verrnulet hoch fand und feststellte,
ag. ; Sei er’ Schlächter, Schuster und Wäscher
.ili’Efr,,'ecEs gar nicht eingelöst hatten. Eine
inenta* fet) 9e ergab, daß sie es vorgezogen
te lerL01^ Von Kipling signierten Schecks zu
kim Summen a's denjenigen, auf die sie
V kaJvu v .9 ausgestellt waren, an die Samm-
u ,ur. Das Interesse am nationalen
?Cn-CA n^isfn f,rldet hier eine etwas komische Aus-
’• j- .--1 Hn. T1’ abcr d'c Leidenschaft, mit der man
>er diese p dle peljqujen der grogen Männer be-
u'. ° Riiklirii doch nur ein Beweis für ein naives
. TU r Ugsbcdürfnis, das in der Nüchternheit
llChkSltHeknä?en Geschäfts troß aller Erfolge
und jed s.T’I befriedigt werden kann. Sicherlich
/H'wWnW d„_aucE bei uns nach einer Konsolidie-
wirtschaftlichen Verhältnisse eine

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