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28. April 1929


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A LT E MEISTER

£^s s IR E R / H U G O HELBING

Kat. 2/11 mit ca. bA Abb. Taf.


3

Ge-
Ent-

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Einzel- Nr. 40 Pf. Quartal für Deutschland M. 4,— u. 40 Pf. Be-
stellgeld, Jahrespreis einschl. Porto M. 16.60; Quartalspreis
einschl. Porto für Deutschösterreich S 7; Tschechoslowakei
40 cK; Frankreich/Belgien 25 Frs.; Holland 3fl.; England 5sh;
Schweiz und die nicht angeführten Länder 6 Fr.; Übersee $1.50

^hstituts

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AUKTIONSLEITUNG:
pÄUL CASSIRER - HUGO HELBING

1 n -
einer reinen Privat-
mtern von 1824—26

Auch sonst erweiterte sich der Kreis der Teil-
nehmer weit über die Fachwissenschaft hinaus.
Das erstaunliche Wachstum der Gesellschaft
führte freilich nicht zu einer internationalen
Werkstatt der Altertumsforschung, sondern be-
schränkte sich in der praktischen Arbeit haupt-
sächlich auf die geistige und finanzielle Tat-
kraft Preußens. 1859 übernahm der p r e u-

Verlag: Die Kunstauktion G. m. b. H.
Redaktion und Lesesaal
Berlin W 62, Kurfürstenstraße 76/77
Telefon: B5 Barbarossa 7228
Herausgeber: Walter Bondy-Berlin und Dr. von Saxe-Paris

Institut war das erste wissenschaftliche Unter-
nehmen des Deutschen Reiches, — es wurde
dem Auswärtigen Amt unterstellt. Die jeßige
Gestalt erhielt es unter der Direktion von Conze,
als auch sein Name in „K a i s e r 1 i c h Deut-
sches Archäologisches Institut“
abgeändert wurde. Nun erhielt auch in seinen
Publikationen die deutsche Sprache die ihr
gebührende Rolle.
Die Tätigkeit des Instituts hat einen welt-
weiten Umkreis im Rahmen der mittelmeer-
ländischen Kultur und ihrer Ausstrahlungen ge-
wonnen. Unter seiner Leitung und Förderung
sind in Italien, Griechenland, Ägypten, Klein-
asien, im nördlichen Europa usw. Ausgrabungen
und wissenschaftliche Forschungen angestellt
worden, die mit dem Andenken deutscher großer
Archäologen verbunden sind. —
*
Zu den Feierlichkeiten waren Vertreter von
Regierungen, Behörden und wissenschaftlichen
Organisationen aller Kulturländer erschienen.
Eine verstärkte Resonanz gaben die gleich-
zeitigen Festtagungen der Gesellschaft
für antike Kultur und der Inter-
nationalen Tagung für Ausgrabun-
gen, die den Höhepunkt der Zentenarfeier
bildeten.
Den prunkvollen Auftakt der Festlichkeiten
gab die Festsitzung im Reichstag am
21. April. An der Rednertribüne hatten die
Botschafter der Nationen Plaß genommen,
die an der Gründung des Archäologischen In-
olil..l beteiligt gewesen waren, - unter ihnen
auch Prinz Ferdinand von Savoyen als Ab-
gesandter Italiens und Maurice Bunsen, der
Enkel Bunsens, als Vertreter Englands. Die
deutschen Universitäten waren durch
ihre Rektoren in vollem Ornat vertreten. In
der Diplomatenloge sah man neben dem
Reichskanzler den Nuntius P a c e 11 i.
Der Präsident des Instituts, Prof. Gerhart
R o d e n w a 1 d t von der Berliner Universität,
verlas zunächst das Begrüßungstelegramm des
Reichspräsidenten, der durch gesund-
heitliche Rücksichten verhindert war, an dem
Festakt teilzunehmen, und gab dann eine
Schilderung der Entwicklung seines Instituts,
das im Dienste der reinen Wissenschaft, im

Namen der Gesellschaft die Bezeichnung „I n -
stituto di Corrispondenza arche-
ologica“ und schlug Rom als Sife der Ver-
waltung vor. Am traditionellen Geburtstage
Roms, dem 21. April 1829, wurde in der preußi-
schen Gesandtschaft, im Palazzo Caffarelli auf
dem Capitol, das Institut feierlich eröffnet. Es
war ein kleiner Kreis von Männern, der die erste

ßische Staat die Unterhaltung des Instituts,
dessen Pläne und Arbeiten weit über das Maß
privater Kräfte hinausgingen. Während sich die
früheren Sektionen der Gesellschaft in Frank-
reich, Italien, England usw. auflösten, dehnte
sich die Tätigkeit der Zentraldirektion immer
weiter aus. 1861 legte man das Fundament des
jeßigen Instituts in Athen. Schließlich
wurde 1874 das Institut als Reichs-
anstalt mit seinem Domizil in Berlin, mit
ständigem Sife in Rom und Athen, erklärt. Das

Das. älteste Gebäude, des Deutschen Archäologischen Instituts auf dem Capitol
L’ancien bätiment de lTnstitut Archeologique allemand, sur le Capitol de Rome

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Zentraldirekfion bildete: Bunsen, Gerhard,
Panofka, Kestner, Thorwaldsen, Carlo Fea,
James Millinger, Duc de Luynes und Fr. Weicker.
Aber dieser kleine Kreis war des geistigen
Zusammenhanges mit den führenden geistigen
Persönlichkeiten Europas sicher. Er erfreute
sich der fördernden Sympathie Wilhelm
v. Humboldts, — zu den Ehrenmitgliedern
der Gesellschaft gehörten nach einem Jahrzehnt
fast alle Souveräne Europas und zahlreiche
Persönlichkeiten des internationalen Hochadels.

Galerie Matttii
BERLIN W 9 • BELLEVUESTRASSE 14

Ausstellung: Sonnabend, 27. April, 4-6 Uhr
Sonntag, 28. und Montag, 29. April, 10-2 Uhr
Versteigerung: Dienstag, 30. April, ab 10 Uhr
Rudolph Lepke’s Kunst-Auctions-Haus
Berlin W. 35 Potsdamer Straße 122 a b

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Ohein’|, lsten, rlin stauf‘cJes> die vom 21. bis
i von p|0nüipUndimpOs n,d> war eine der ein-
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Iheons ' (:r QnZenden f-n- Ihr Verlauf war
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F d n j n b£n Kronprinzen, den
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jn del1. ~ Bunsen prägte als
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Gemälde des 15. bis 18. Jahrhunderts
Backer, Ferd. Boi, Borgognone, Brueghel, Cranach
Hans von Kulmbach, van Dyck, Feti, Lawrence’
Rubens, Strozzi, Teniers, Tintoretto, Veronese u. a

VERSTEIGERUNG:
DIENSTAG, DEN 14. UND MITTWOCH, DEN
15. MAI 1929, VORMITTAGS 10 UHR UND NACH-
MITTAGS 3 UHR BEI PAUL CASSIRER,
BERLIN W10, VIKTORIASTRASSE 35

ber die . a u s s ■ — - •
■ecken Ibh^ND nV E L l u N G :
anatori^A? v s°nntäEpn u-mai 10-2 uhr und
t t wofd u montag, den 12. und
fct wo ,,, eHin ^0 2 „HR BEj pAuL cassirer
^arkKjii ’ V1Ktoriastrasse 35
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'N »10, VIKTORIASTRASSE 35
 
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